Dreigliedrige Tür, als Portal klassisch mit Säulen eingefasst
Baden-Baden, 8. Oktober 2023
Tag 11So exklusiv und nobel wie die Häuser sind auch viele Haustüren und Portale in Baden-Baden. Schließlich will man als Wohlhabender schon am Eingang Stil und Geschmack zeigen. Und natürlich jedem Besucher einen gewissen Respekt abverlangen. Hier eine kleine Auswahl.
Tag 10Einen Ort, den ich in Karlsruhe unbedingt besuchen wollte, ist das Zentrum für Kunst und Medien, kurz ZKM. Seit 1989 werden in dem von der Stadt Karlsruhe und dem Land Baden-Württemberg gegründeten Zentrum immer wieder herausragende Ausstellungen präsentiert.
Seit 1997residiert das ZKM in einem denkmalgeschützten Industriebau einer ehemaligen Munitionsfabrik südlich des Stadtzentrums.
Derzeit läuft dort eine umfassende Werkschau von Heinz Mack, einem der Begründer der Künstlergruppe ZERO (zusammen mit Otto Piene und Günter Uecker), die die künstlerische Entwicklung in der Bundesrepublik in den 1950er und 1960er Jahren maßgeblich beeinflusst hat.
Mack hat an der Düsseldorf Kunsthochschule studiert und lebt und arbeitet bis heute in Mönchengladbach. Was für ein Zufall, dass ich als Rheinländer seine Werke hier in Karlsruhe zum ersten Mal in einer umfassenden Retrospektive erleben kann. Das finde ich toll.
kostenlos / kein Strom verfügbar (Daten vom 13.10.2023)
Zusatzinfo:
Schöner großer Waldparkplatz auf Schotter mit Bäumen, fußläufig zehn Minuten zum Schloss und zur Innenstadt. Womos werden dort geduldet. Keine Infrastruktur.
Tag 10Karlsruhe hat architektonisch sehr viel zu bieten, wie ich auf einer zweistündigen Fahrradtour durch das Stadtzentrum feststellen konnte – altes wie neues.
Neben moderner Architektur haben sich ganze Straßenzüge mit historischen Bauten aus verschiedenen Stilrichtungen erhalten. Hier eine Auswahl der Gebäude, die ich am interessantesten fand.
Tag 10Das Schloss mit seinem großen Schlosspark steht im Zentrum der Planstadt Karlsruhe. Es wurde ab 1715 im Stile des Barocks als Residenz für den Markgrafen Karl Wilhelm von Baden-Durlach errichtet.
Im September 1944 brannte das Schloss durch alliierte Bombenangriffe komplett aus. Es wurde zwischen 1955 und 1966 als Museum wiederaufgebaut. Dabei wurde nur die äußere Fassade originalgetreu rekonstruiert. Im Inneren entstanden moderne Ausstellungsflächen.
In unmittelbarer Nachbarschaft befindet sich heute das Bundesverfassungsgericht in einem gläsernen Kubus, sowie der riesige Schlosspark mit dem hübschen botanischen Garten.
Tag 10Karlsruhe ist die erste Stadt auf meiner Tour durch den Kraichgau, in der ich richtig viele schöne Türen und Portale entdeckt habe. Hier meine Auswahl.
Einfacher Schotterparkplatz nahe des Gasometers und der Enz. Keine V/E.
Tag 9Was soll man von einer Großstadt halten, deren schönste Fotomotive Industrieanlagen abbilden, weil sonst kaum etwas an sehenswerter Bausubstanz vorhanden ist? Im Falle von Pforzheim hat dies einen traurigen Hintergrund.
Denn die Kernstadt wurde am 23. Februar 1945 bei einem alliierten Bombenangriff mit 379 britischen Bombern innerhalb von nur 22 Minuten zu 98% zerstört.
Was die mehr als 1.500 Tonnen an Bomben nicht zermalmt hatten, wurde anschließend bei einem gewaltigen Feuersturm ein Raub der Flammen.
Mindestens 18.000 Menschen starben an diesem Tag. Pforzheim muss deshalb in einem Atemzug mit Hamburg und Dresden genannt werden.
Architektonisch hat sich die Stadt nie wieder erholt, auch wenn die Wirtschaft schon bald nach dem Krieg wieder florierte und heute fast 130.000 Menschen hier leben.
Bestimmt hat Pforzheim auch seine liebenswerten Seiten, sonst würden die Menschen wegziehen. Doch viel Schönes konnte ich auf meiner zweistündigen Tour durch die Stadt allerdings nicht entdecken. Dafür sehr viele funktionale Architektur aus den 1950er Jahren.
Einzig die rekonstruierten Kirchen lassen ein wenig vom früheren Stadtbild erahnen. Das ist der Preis des Krieges. Und er wirkt bis heute nach. Schrecklich.
Gasometer Pforzheim
Kunst vor dem Heizkraftwerk Pforzheim
Blick auf die Enz
Denkmal „der Flößer“ auf der Auerbrücke
Bezirksamtsturm am Jugendgericht
Sankt-Franziskus-Kirche
Kreativzentrum Emma an der Emma-Jäger-Straße
Turm der ev. Stadtkirche
Herz-Jesu-Kirche
Bronze-Quartett „Die Claque“ von Guido Messer
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