
Dort oben auf dem Berg Goldeck haben wir die Nacht verbracht. Im Vordergrund: Die Lieser.
Am Fuße des 2.000 m hohen Berges Goldeck, auf dem ich die Nacht verbracht habe, liegt Spittal an der Drau. Dort mündet der Bergfluss Lieser in die Drau. Vom Flussufer blickt man direkt zum Bergmassiv mit dem weithin sichtbaren Sendemast auf dem Gipfel.
Der Stadtname geht auf ein Hospital („Spittl“) zurück, das die Grafen von Ortenburg am Ende des 12. Jahrhundert zur Versorgung von Pilgern errichten ließen, die über den Katschberg und die Radstädter Tauern nach Süden zogen.
Mitten in der Stadt befindet sich Schloss Porcia, einer der bedeutendsten Renaissancebauten außerhalb Italiens. Die Anlage im Stil eines italienischen Palazzo wurde im 16. Jahrhundert im Auftrag des Grafen Gabriel von Salamanca-Ortenburg (1489–1539), erbaut.
Der frühere Schlossgarten bildet heute den Stadtpark von Spittal mit dem hübschen kleinen Parkschlössl darin. Gleich neben dem Schlossportal steht der historische Pranger, früher ein Symbol der gräflichen Macht als oberster Rechtsherr.
Vom Baumeister des Schlosses wurde in Spittal ein weiterer Renaissancebau errichtet, das sogenannte Khevenhüller Stadtpalais. Darin befindet sich heute das Rathaus der 16.000-Einwohner-Stadt.
- Wanderkarte unserer Tour
- Sonnenaufgang auf dem Berg Goldeck über Spittal an der Drau
- Rennaisance-Schloss Porica
- Historischer Pranger vor dem Rennaisance-Schloss
- Parkschlössl im ehemaigen Schlossgarten, heute Stadtpark
- Ev. Pfarrkirche
- Markantes Gasthaus
- Historisches Bankgebäude
- Villa Kukutsch
- Stadtarchiv von Spittal
- Volksschule
- Das ehemalige Hospital, heute die Fachhochschule Kärnte












