
Blick hinunter vom Kickelhahn auf den Ort Manebch, westlichen von Ilmenau
Heute bin ich mit Doxi auf den Kickelhahn gestiegen, den Hausberg von Ilmenau. Der bis zur Spitze komplett bewaldete Berg liegt am Nordrand des Thüringer Waldes.
Goethe kratzte dieses Gedicht In die Holzwand einer Jagdhütte, die seither als „Goethehäuschen“ bekannt ist.
Auf dem Berggipfel befinden sich ein Aussichtsturm mit angeschlossener Gaststätte, ein Funkmast der Telekom, sowie die Fundamente einer alten Jagdhütte, die die Weimarer Hofgesellschaft zu Goethes Zeiten regelmäßig für ihre Jagden am Kickelhahn nutzte.
Von der Hütte gingen drei überdachte, in den Waldboden eingelassene Gänge ab, an deren Ende jeweils ein oberirdischer Jagdstand errichtet war. So konnten die hohen Herrschaften unbemerkt vom Wild von der Hütte in eine gute Schussposition wechseln.
Eine weitere Sehenswürdigkeit am Kickelhahn ist der nordwestlich des Gipfels gelegene Felsen „Großer Hermannstein“, an dessen bergabgewandter Seite eine natürliche Höhle Wanderern als Schutzraum dient. Dieser und andere Orte auf dem Kickelhahn sind heute über den „Goethe Wanderweg“ erschlossen, dem wir heute gefolgt sind.
- Wanderkarte unserer Tour
- Blick hinunter beim Aufstieg zum Kickelhahn
- Schutzhütte in der Goethe sein Gedicht an die Wand schrieb
- Die verbliebenen Fundamente der einstigen Jagdhütte auf dem Kickelhahn
- Rekonstruierter Jagdstand, der über einen abgeschirmten Gang von der Jagdhütte zu erreichen war
- Infotafel am Großen Hermannsfelsen
- Eine steile Treppe führt hinauf auf die Spitze des Großen Hermannsfelsen
- Die Höhle am Großen Hermannsfelsen
- Moose und Flechten am Hermannsfelsen
- Der Aussichtsturm auf dem Kickelhahn











