
Blick von der Genovevaburg auf den Marktplatz von Mayen
Wir sind unterwegs zwischen Vulkaneifel und Mosel. Heute stehen wir auf dem kostenlosen Womo-Stellplatz am alten Viehmarkt in Mayen. Die Stadt liegt am Übergang zwischen dem Neuwieder Becken und der Geländestufe der Eifel und schmückt sich deshalb mit dem Titel „Mayen, das Tor zur Eifel“.
Vom Ende des 3. Jahrhunderts bis ins Mittelalter waren hier zahlreiche Töpfereien angesiedelt. Deren Produkte fanden in ganz Mitteleuropa Verbreitung und verhalfen der Region zu einem gewissen Wohlstand.
Mayen wurde 1041 erstmals urkundlich erwähnt und erhielt am 29. Mai 1291 die Stadtrechte. Im Pfälzischen Erbfolgekrieg wurde die zu Kurtrier gehörende Stadt besetzt und stark zerstört, aber später wiederaufgebaut.
Schlimmer waren jedoch die Verwüstungen im Zweiten Weltkrieg. Bei Luftangriffen im Dezember 1944 und Januar 1945 wurde die Stadt zu 90 Prozent zerstört. Erst durch eine besondere Abstimmung unter den Bürgern wurde der Wiederaufbau beschlossen.
Den Mittelpunkt der Stadt bildet der Marktplatz mit dem alten Rathaus von 1717 und der Genovevaburg aus dem 13. Jahrhundert. Heute ist in der Burg das Eifelmuseum mit dem Deutschen Schieferbergwerk untergebracht. Hier gibt es eine Menge Interessantes über die Eifel zu entdecken.
- Unser Stadtbummer durch Mayen
- Die Türme der Herz-Jesu-Kirche
- Seitenansicht der Herz-Jesu-Kirche
- Obertor mit Theodore-Dreiser-Haus (Stadtbücherei)
- Blick von der Stadtmauer zur Genovevaburg
- Sonnenuhr zwischen Wehrgang und Genovevaburg
- Skulptur des Mayener Jung nach einem Entwurf der Schauspielers Mario Adorf, Ehrenbürger von Mayen
- Im Innenhof der Genovevaburg
- Blick hinauf zur Genovevaburg
- Wehrgang auf der alten Stadtmauer zwischen der Herz-Jesu-Kirche und der Genovevaburg
- Telefonzelle unterhalb der Genovevaburg
- Brunnen unterhalb der Genoveva-Burg
- Skulptur „Door Future“ von Zdenek Tomanek
- Historisches Rathaus am Marktplatz
- Skulptur des Mayener Jung vor dem Rathaus

















