
Gastronomie und Frituren auf der Deichpromenade in Tolkamer. Gleich dahinter der überschwappende Rhein.
Nach unserem Besuch in Moyland fahren wir noch 25 km weiter in das niederländische Tolkamer auf der anderen Rheinseite kurz hinter Emmerich. Das niederländische Staatsgebiet ragt hier wie ein Sporn in den äußersten Nordwesten von NRW hinein. Hinter dem deutschen Grenzort Elten befindet man sich unvermittelt in den Niederlanden.
Von der Promenade fällt der Blick auf das Rheinvorland, das nach den intensiven Regenfällen im Westen und Südwesten von Deutschland bereits gut überschwemmt ist.
Auf der anderen Rheinseite liegt auf deutschem Staatsgebiet die Schenkenschanz, wo der gleichnamige kleine Ort bei Rheinhochwassern wie jetzt regelmäßig zu einer Insel im Strom wird.
Wir laufen am Rhein entlang aus dem Ort hinaus in Richtung des Yachthafens De Bijland am großen Freizeitseee „Geldersee Port“ in einer alten Rheinschlinge. Durch seine direkte Verbindung mit dem Rhein weist der See derzeit ebenfalls einen hohen Wasserstand auf. Das Wasser schwappt bereits bis an den Fahrrad- und Fußgängerweg.
Doxi genießt es, bei dem warmen Wetter ein wenig im Uferbereich zu schwimmen und Stöckchen aus dem Wasser zu angeln. Es ist aber auch wirklich warm und die nasse Abkühlung tut ihr sichtlich gut.
Auf dem Rheindeich besuchen wir eine kanadische Kriegsgräberstätte. Eine Infotafel erinnert daran, dass hier im Herbst 1944 erbitterte Schlachten beim Vorrücken der alliierten Truppen über den Rhein stattfand. Wie gut, dass das alles längst Geschichte ist. Mögen die Toten in Frieden ruhen.
- Der Rhein schwappt bereits auf den Uferweg vor dem Deich
- Überschwemmtes Deichvorland
- Blick auf den durch den Rheinhochwasser prall gefüllten Freizeitsee De Bijland
- Infotafel an einer kanadischen Kriegsgräberstädte auf dem Rheindeich
- Gräber einer gefallenen kanadischer Bomberbesatzung





