
Blick vom Turm auf Bad Soden, im Hintergrund Salmünster
Unsere Abendwanderung führt Doxi und mich von Bad Soden westlich der Salz nach Salmünster und anschließend über die Wiesen auf der Ostseite des Flusses wieder zurück.
Soden profitierte seit dem frühen Mittelalter von dem salzhaltigen Wasser zahlreicher Solequellen, das für die Erzeugung des kostbaren Rohstoffs genutzt wurde.
Ebenso wie in Bad Orb begann im 19. Jahrhundert die Nutzung der Solequellen als Heilwasser. Im selben Jahr, 1837, nachdem der Apotheker Franz Leopold Koch die erste Solbadeanstalt in Orb errichtet hatte, begann man auch in Soden, die alten Solequellen wieder freizulegen und einen Kurbetrieb zu errichten. 1928 wurde die Stadt offiziell zum „Bad“ ernannt.
Heute bietet die Kurstadt acht spezialisierte Reha-Fachkliniken, eine umfassende ambulante Therapieversorgung und mit der Spessart-Therme eine Thermalbade- und Saunalandschaft nach zeitgenössischem Wellness-Verständnis.
Mit Doxi schaue ich mir insbesondere das historische Zentrum der Stadt zwischen der Salz und dem Stolzenberg an. Am Berg befindet sich das Huttenschloss der früheren Herren von Soden, die neogotische Kirche St. Laurentius von 1896, und ganz oben die Ruine der Burg Stolzenberg mit begehbarem Bergfried. Von dort oben hat man einen tollen Blick auf Bad Soden und weiter über das Tal der Salz bis nach Salmünster.
- Annäherung an Bad Soden und den Stolzenberg
- Blick zurück nach Salmünster
- Salzbrücke in Bad Soden
- Rastgelegenheit an der Salz mitten im Ort
- Altes Rathaus
- Fachwerkarchitektur in der Hasengasse
- Huttenschloss, Seitenansicht
- Huttenschluss Rückansicht
- Katholische Pfafkirche St. Laurentius
- Frühere Industriellenvilla am Stolzenberg
- Bergfried der Burg Stolzenberg
- Figur im Kurpark westlich der Salz
- Im Kurpark blüht es
- Panoramablick über Bad Soden, im Hintergrund links Salmünster














