
Schloss Wiesenburg in Wiesenburg/Mark im südwestlichen Brandenburg
Was für ein Kontrast! Nach dem pulsierenden und bunten Leben in der Großstadt Leipzig sind wir nun in einer ganz und gar ländlichen Region angelangt: im Hohen Fläming im Südwesten von Brandenburg.
Die Wurzeln der Anlage gehen auf eine mittelalterliche Burg aus dem 12. Jahrhundert zurück. Deren ältester noch bestehender Teil ist der 50 Meter hohe Bergfried an der Nordostseite der Anlage.
Sein heutiges Aussehen im Stil der Neorenaissance erhielt das Schloss bei Umbauarbeiten im 19. Jahrhundert. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde das Schloss als Internat genutzt. 1998 wurde es an private Investoren verkauft, die es umfassend sanierten und in exklusive Wohnungen und Büroräume umwandelten.
Der dazugehörende, öffentlich zugängliche Schlosspark erstreckt sich zwischen dem Schloss und dem zwei Kilometer entfernten Bahnhof Wiesenburg und steht seit 1982 unter Denkmalschutz. Als ich am Abend mit Doxi von einer zwölf Kilometer langen Wanderung zurückkehre, sitze ich noch ein wenig im Schlosspark und genieße die wunderschöne Anlage. So einen Garten möchte ich haben – aber dann bitte auch das Geld für den Gärtner 🙂
- Wanderkarte unserer Tour
- Infotafel am sehenswerten Schlosspark von Wiesenburg/Mark
- Blühende Magnolien im Schlosspark
- Wasserflächen im Schlosspark
- Eine Fontäne darf neben einem Rennaissance-Schloss natürlich nicht fehlen
- Blick über den Schlossweiher auf das Schloss Wiesenburg
- Uralter Baumriese am Rande des Schlossparks
- Dorfkirche von Wiesenburg/Mark
- Haus der Gemeindeverwaltung Wiesenburg vor dem Burgtor
- Der runde Bergfried ist der älteste noch erhaltene Teil von Schloss Wiesenburg
- Zugang zur Vorburg. Im Hintergrund das eigentliche Burgtor.
- Zugang zum Schloss Wiesenburg
- Wir streifen durch die Landschaft „Alte Hölle“
- Landschaft bei Wiesenburg/Mark















