
Das Burghotel, der ehemalige Burgmannshof Lindenberg
Haselünne am Fluss Hase ist die älteste Stadt des Emslandes und erhielt schon um 1250 Stadtrechte. Im Mittelalter kam die Stadt zu einem gewissen Wohlstand, nachdem sich dort aufgrund des guten Wassers viele Brauereien und „Fuselbrenner“ angesiedelt hatten.
Der Stadtname geht auf die sogenannten Lunnien zurück, schweren Rundhölzern, die man an einer ausgewählten Stelle in der Hase versenkte (Haselunnien). So wurde eine Furt zur sicheren Überquerung des Flusses mit Pferden und Ochsen-Gespannen geschaffen.
Eine Besonderheit in Haselünne sind die mittelalterlichen „Burgmannshöfe“, von denen in der Stadt noch einige wenige existieren. Sie entstanden nach der Aufgabe der Burg Haselünne durch den regierenden Bischof von Münster im Jahre 1319.
Als Folge dieser Entscheidung übertrug der Bischof den Bürgen (Burgmannen) von Haselünne die Verteidigung der Stadt und erlaubte ihnen dazu, innerhalb des Stadtgebiets befestigte Sitze (Häuser) anzulegen.
Überhaupt begegnen mir in Haselünne eine Reihe bemerkenswerter Bauwerke, die vom Wohlstand der Stadt zeugen, darunter die prächtige Kirche St. Vincentius, der Burgmannshof Lindenberg, der Burgmannshof von Hütel oder die Häuser rund um den Markt. Eine wirklich sehenswerte Stadt.
- Kirche St. Vincentius aus dem späten 15. Jahrhundert
- Die Kirche von der Hofstätte aus gesehen, der historischen Keimzelle des Ortes
- Das frühere Rathaus, heute Burghotel
- Burgmannshof von Hütel
- Häuser in der Petersilienstraße
- Haus in der Petersilienstraße
- Torhaus am Werkseingang zur Brennerei Berentzen
- Haus in der Ritterstraße
- Haus in der Ritterstraße
- Haus am Nonnenwall
- Haus in der Steintorstraße
- Panoramabild der Kirche St. Vincentius












