
Blick hinunter auf den Tegernsee
Ein beliebter Wanderweg am Schliersee ist der Prinzenweg, der durch die Berge zum Tegernsee führt. Als wir früh am Morgen von unserem Stellplatz aufbrechen, liegt der Schliersee noch ganz ruhig und verschlafen da.
Wir laufen am See entlang und verlassen den Ort Schliersee in nordwestlicher Richtung. Kurz hinter dem Ortsrand treffen wir auf den Stauweiher an der Hennererstraße, der vom Breitenbach gespeist wird. Ein Stück dahinter erreichen wir den Wanderparkplatz an der Hennerer Au.
Immer höher geht es hinauf, doch erst mit dem Erreichen der Kreuzbergalm verlassen wir den Wald und können wir die ersten fantastischen Fernblicke hinunter zum Schliersee und auf die umgebenden Berge genießen.
Die Almhütte ist bereits geschlossen, die Kühe wieder im Tal. Doch es stehen noch mehrere Kästen Bier und Saft zur Selbstbedienung bereit.
Ich gönne mir eine erfrischende Apfelschorle, dann geht es einen steilen Pfad durch die Almwiesen hinab und anschließend direkt wieder hinauf, bis wir am Gindelalmschneid den höchsten Punkt der Wanderung erreichen.
Von dort blickt man nach Süden zum Schliersee und nach Norden in die Ebene vor dem Oberland. Weit entfernt am Horizont kann man sogar den Großraum München erkennen.
Weiter geht es mehrere Kilometer durch den Wald auf der Hochebene. Wir folgen dem Gindelalmweg bis zur Gindelalm auf dem Berg Neureuth. Dort befindet sich der beliebte Burggasthof Neureuth, der jetzt am Mittag bereits gut mit Gästen gefüllt ist. Von der Terrasse hat man einen fantastischen Blick hinunter zum südlichen Teil des Tegernsees.

Edelweiß an der Kreuzbergalm
In rund 90 Minuten kann man von dort oben zum Tegernsee hinabsteigen. Da wir bereits dreieinhalb Stunden unterwegs sind, will ich darauf jedoch heute verzichten und es beim schönen Blick auf den See belassen.
Also treten wir den Rückweg an, wobei wir auf der Kreuzbergalm noch einmal eine Rast in der warmen Nachmittagssonne einlegen. Diesmal gönne ich mir eine Johannisbeerschorle – auch sehr lecker!
Nach rund sieben Stunden, 24 Wanderkilometern und 680 Höhenmetern im Aufstieg erreichen wir am Nachmittag wieder unser Wohnmobil. Das war eine tolle Tour mit herrlichen Fernblicken in das Alpenvorland. Gut, dass wir auf den Abstieg und Wiederaufstieg von und nach Tegernsee verzichtet haben, denn ich bin auch so schon ganz schön k.o. Und Doxi auch. Sie verkriecht sich in den Schatten unter dem Wohnmobil und schläft sofort ein.
- Wanderkarte unserer Tour
- Am frühen Morgen liegt der Schliersee noch ganz ruhig da
- Uferzone am Nordrand des Sees
- Wir kommen an einer Ziegenweide vorbei
- Hier beginnt unser Aufstieg durch den Wald
- Nur selten gbitder Wald beim Aufstieg den Blick in die Ferne frei
- Kurz vor der Kreuzbergalm lichtet sich der Wald und gibt den Blick frei
- Kreuz an der Kreuzbergalm mit Blick auf den Schliersee
- Unten liegt das Dorf und der See
- Die Kreuzbergalm ist bereits geschlossen
- Blick in Richtung der Berge am Tegernsee
- Beim Abstieg durch das kleine Hochtal zwischen Kreuzbergalm und dem Gindelalmschneid
- Blick vom Gindelalmschneid in die Ebene vor dem Hochland. Am Horizont ist der Großraum München zu erkennen.
- Blick hinunter auf den Tegernsee
- Auf dem Rückweg. Blick in das Hochtal zwischen Kreuzbergalm und dem Gindelalmschneid.
- Noch einmal blicken wir in die Tegernseer Berge
- Malerisch liegt der Stauweiher an der Hennererstraße in der prallen Mittagssonne da
- Panoramablick vom Gindelalmschneid



















