Blick auf die alte Rheinbrücke von 1907 (Friedrich-Ebert-Brücke), die Homberg mit Ruhrort verbindet
Duisburg-Homberg, 7. September 2020
Eine meiner Lieblingsrunden in der Region Niederrhein/Ruhrgebiet ist die Tour entlang des Rheins zur Mündung der Ruhr zwischen Duisburg-Homberg (linksrheinisch) und Duisburg-Ruhrort (rechtsrheinisch).
Bei schönem Wetter kann man auf dieser Tour viel Sonne genießen, während man praktisch die gesamte Zeit am Wasser entlang läuft. Und man erlebt eine ganz besondere Mischung aus Ruhrgebiets-Charme und Natur an den Rheinwiesen und entlang der Ruhr. Ich mag das.
Morgensonne über den Baumpark Sylvaticum in Bad Meinberg
Bad Meinberg, 6. September 2020
Wenn ich mit dem Wohnmobil im Ashram von Yoga Vidya in Bad Meinberg bin und Doxi dabei habe, suche ich immer nach neuen schönen Runden durch die Natur.
In den Pausen zwischen meinen Seminaren, den Yoga-Stunden und Satsangs bin ich dann mit Doxi in den Wald und Feldflächen rund um Bad Meinberg unterwegs.
Jetzt habe ich eine ganz bezaubernde Tour entdeckt, die ganz oben auf meiner Liste steht. Vom Baumpark Sylvaticum gleich neben dem Gelände von Yoga Vidya geht es hinauf zum beliebten Hotel/Cafe Schauinsland.
Dort überqueren wir die Straße nach Bad Meinberg und sind sofort im schönen Buchenwald am Bocksgrund. Oberhalb eines kleinen Taleinschnitts laufen wir hinunter zum Freibad von Bad Meinberg.
Kurz dahinter geht es in das ausgedehnte Naturschutzgebiet Beller Holz, wo wir über Feldwege und Pfade zum Meierberg aufsteigen. Von dort geht der Blick über das Tal hinüber zum Bellenberg.
Wir aber laufen immer weiter geradeaus bis zum Norderteich, der von mehreren Bächen aus dem Beller Holz gespeist wird. An dem hübschen Waldseedrehen wir ab und laufen durch das Beller Holz zurück in Richtung Sylvaticum.
Eine Weile geht es dabei am Beller Bach entlang, bevor wir die viel befahrene Bundesstraße B1 unterqueren und kurz dahinter nach einem Aufstieg wieder das Sylvaticum erreichen. Eine schöne 8 km lange Runde, die man bequem in der Mittagspause laufen kann, wenn man zwischen den vielen Veranstaltungen einmal zwei Stunden Zeit hat.
Spätsommerlich verwaist: Das Freibad von Bad Meinberg
Blick vom Beginn des Bocksgrund in Richtung des Ebbegebirges bei Horn
Schöner Buchenwald am Bocksgrund
Panoramablick vom Meierberg zum Bellerberg
Auch hier sind große Flächen mit Fichten und Kiefern abgestorben
Offene Wiese im Beller Holz
Licht am Ende des Pflanzentunnels
Freiflächen am Rande des Norderteichs
Infotafel am Norderteich
Der Norderteich speist sich aus verschienen Bächen aus dem Beller Holz
Asphaltierter Großparkplatz am Rande der Altstadt direkt am Park Rosenwiese. Nachts ruhig. Keine Infrastruktur, aber für eine Nacht und zur Besichtigung der Stadt wunderbar.
Ich habe das Bergland an der Grenze zu Tschechien verlassen und bin in der letzten Station meiner schönen Reise durch das Vogtland angekommen: Zwickau, die viertgrößte Stadt von Sachsen im Tal der Mulde.
„Glückauf“ sagt und liest man hier an vielen Stellen, denn fast 800 Jahre lang wurde in der Region Steinkohle abgebaut.
Selbst bezeichnet sich Zwickau als „Automobil- und Robert-Schumann-Stadt„.
1810 wurde hier der führende Komponist der Romantik, Robert Schumann, geboren. Darüber hinaus ist Zwickau die Wiege der sächsischen Automobilindustrie.
In der Stadt wurden Anfang des 20. Jahrhunderts die Werke von Horch (1904) und Audi (1909/1910) gegründet.
Diese Tradition wurden in den 1930er und 1940er Jahren von der Auto Union und während der sozialistischen Zeit von den Sachsenring-Werken weitergeführt. Unter anderem wurde hier der legendäre „Trabi“ gefertigt.
Nach der Deutschen Wiedervereinigung siedelte sich die Volkswagen AGmit einem großen Werk im Stadtteil Mosel als eines der größten Unternehmen in den Neuen Bundesländer an.
Mich interessiert vor allem die Architektur der Stadt, Parks und die Kunst im öffentlichen Raum. Und da gibt es eine Menge zu entdecken. Ich bin angenehm überrascht, denn es gefällt mir richtig gut in Zwickau.
Panoramabild vom Hauptmarkt
Das Gewandhaus am Hauptmarkt
Brunnen vor dem Gewandhaus mit Blick auf den Hauptmarkt
Robert-Schumann-Denkmal am Hauptmarkt
Das Zwickauer Rathaus am Hauptmarkt
Haus am Hauptmarkt
Der Mariendom
Priesterhäuser aus dem 13. Jahrhundert vor dem Dom
Hübsch bemaltes Wohnhaus mit Restaurants im Erdgeschoss in Domnähe
Tolle Street-Art-Werke an der Peter-Breuer-Straße in Domnähe
Katharinenkirche
Brunnen der Freundschaft
Kunstinstallation am Kornmarkt
Der dem Schwanenteich vorgelagerte „Lange Teich“
Gedenkstätte für die Opfer des Nationalsozialismus am Schwanenteich
Gedenkstätte für die Opfer des Nationalsozialismus am Schwanenteich
Das frühere Kaiserliche Post- und Telegrafenamt am Schwanenteich
Tor des Kaiserlichen Post- und Telegrafenamts
Prächtige Villa am Schwanenteich
Amts- und Landgericht Zwickau am Platz der deutschen Einheit
Prächtige Villa in der Parkstraße am Schwanenteich
In dieser Villa am Schwanenteich residiert die Evangelische Christengemeinde Elim
Die Mulde am Rande der Altstadt
Die kaiserliche Ingenieurschule, heute Finanzamt
Seltenheit im Stadtbild von Zwickau: Eine Backsteinfassade
Schöne Fassade in der Äußere Plauensche Straße
Schöne Fassade in der Äußere Plauensche Straße
Ein Haus wie eine kleine Stadburg in der Clara-Zetkin-Straße
Fotorealistisches Streetart-Werk in der Marienstraße
Prächtige Villa aus den 1930er Jahren am Park „Rosenwiese“
Zwickau ist reich an historischen Villen und Wohnhäusern aus der Zeit zwischen 1870 und 1905. Entsprechend viele schöne Türen und Portale entdecke ich bei meinem Stadtgrundgang mit Doxi. Hier eine Auswahl der besten „Fundstücke“.
kostenlos / kein Strom verfügbar (Daten vom 1.09.2020)
Zusatzinfo:
Lehrer- und Schülerparkplatz gegenüber vom Gymnasium mit tollem Blick hinunter nach Klingenthal. Im hinteren Bereich stören Womos nicht. Sehr steile Auffahrt aus dem Tal. Keine Infrastruktur.
Im ersten Gang mit laut tönenden 3.500 Umdrehungen habe ich mein Wohnmobil den Amtsberg von Klingenthal hinauf gequält, weil ich die Nacht auf dem Parkplatz am Elite-Sportgymnasium Klingenthal verbringen wollte.
Von dort oben hat man einen tollen Blick auf die Stadt. Und am Abend ist es ganz ruhig.
Als dann gegen 21:00 der Vollmond hoch am Himmel steht, praktiziere ich neben dem Womo im Mondlicht mein tägliches Yoga-Programm. Herrlich ist das!
Klingenthal liegt im Südwesten von Sachsen, unmittelbar an der Grenze zu Tschechien.
Die Stadt am Fuße des Aschbergs (930 m ü. NN) ist bekannt als Ferienort und Wintersportort und ein Zentrum des Musikinstrumentenbaus.
In der Vogtland Arena am Schwarzberg mit ihrer großen Skisprunganlage finden regelmäßig Weltcup-Skispringen statt.
Die Nacht ist kalt. Am Morgen wabern Dunstschwaden durch das Tal. Wir brechen um 7:30 auf zu einer 15 km langen Höhenwanderung rund um Klingenthal und das benachbarte Brunndöbra.
In der Ferne höre ich anhaltenden Hubschrauberlärm. Beim Blick in den Himmel in Richtung des Schwarzbergs sehe ich, wie ein Hubschrauber immer wieder Streumittel in der Luft freisetzt, das dann auf den Wald nieder rieselt.
Wie ich erfahre, wird hier der Waldboden gegen Übersäuerung gekalkt. Alle zwei Jahre geschieht das. Was für ein aufwändiges Unterfangen.
Dunstschwaden ziehen am frühen Morgen durch das Tal
Rundkirche „Zum Friedefürsten“
Das Rathaus von Klingenthal
Blick vom Marktplatz hinauf zur Kirche
Haus am Marktplatz
Blick vom Lämpelberg auf Klingenthal
Blick zum Zauberwald am Haspelberg im Hintergrund
Prächtige Stieleiche am Waldgutsberg
Blick hinunter nach Brunndöbfra
Ein Hubschrauber wirft Kalk über dem Wald am Schwarzberg ab
kostenlos / kein Strom verfügbar (Daten vom 1.09.2020)
Zusatzinfo:
Parkplatz auf Straßenpflaster unter Bäumen am Bahnhof etwas außerhalb von Bad Elster. Platz für zwei oder drei Womos. Keine Infrastruktur. Nachts ruhig.
Bad Elster liegt im oberen Tal der Weißen Elster direkt an der Grenze zur Tschechischen Republik im Dreiländereck zwischen Böhmen, Bayern und Sachsen. Die Stadt ist eines der ältesten Mineral- und Moorheilbäder Deutschlands.
Bei unserer Wanderung rund um Bad Elster nutze ich die Gelegenheit, mir die Kur- und Bäderarchitektur der Stadt anzuschauen.
Das Zentrum wird von zwei gut gepflegten Parks und mehreren prächtigen historischen Gebäuden beherrscht.
Das königliche Kurhaus wurde 1890 eröffnet und gilt als eindrucksvolles Zeugnis für die Noblesse des Staatsbades und seine internationale Bedeutung Ende des 19. Jahrhunderts
Das prächtige Albert-Bad wurde 1908 erbaut, das König Albert Theater 1914. Schirmherr für das Theater war Alexander Prinz von Sachsen.
Daneben gibt es viele schöne Hotels und Gästehäuser. Ich habe den Eindruck, das Prinzip des Kur- und Bädertourismus funktioniert hier immer noch.
Pension Heimburg in der Kirchstraße
Rathaus von Bad Elster am Kirchplatz
Evangelisch-lutherische Trinitatiskirche
Haus Erholung in der Lindenstraße
König-Alber-Theater am Theaterplatz
Marienquelle im Kurpark am Albert-Bad
Historisches Hotel am Theaterplatz: Der Sachsenhof
Panoramabild vom königlichen Kurhaus
Hygeia-Skulptur im Albertpark von 1887
Holzskulpturen auf einer Brachfläche neben dem Kurpark
Blick vom Königlichen Kurhaus zum Albert-Bad
Eingang zum Albert-Bad
Seitenblick auf das Albert-Bad
Anfang September: Im Kurpark blüht es immer noch
Louisa-See (Gondelteich) am Rosengarten
Kirche St. Elisabeth
Panoramabild vom historischen Albert-Bad
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