Blick von Rubi hinunter nach Oberstdorf. Links die Skisprungschanzen.
Oberstdorf, 4. Dezember 2015
Hier haben wir gestanden:
Stellplatz:
Stellplatz Oberstdorf
Ort:
Oberstdorf
Adresse:
Hermann-von-Barth-Straße 10
87561 Oberstdorf
Preis pro Nacht:
15€ / Strom verfügbar (Daten vom 4.12.2015)
Zusatzinfo:
Großer Schotterplatz, auf dem man bei großer Belegung sehr eng steht. Zentral gelegen, nur wenige Schritte ins Ortszentrum und zur Talstation der Nebelhornseilbahn. Betreiber ziemlich geschäftstüchtig, um es einmal freundlich auszudrücken.
Über die kurvenreichste Bundesstraße Deutschlands sind wir nach Oberstdorf weitergefahren. Die B308 zwischen Bad Hindelang und dem Oberjochpass weist nicht weniger als 107 Kurven auf.
Alle zehn Meter scheint eine 180-Grad-Kehre auf uns zuzufliegen. Und hinter uns ein Kieslaster, der mit Maximaltempo durch die Serpentinen heizen will. Drängel, drängel, drängel 🙁
In Oberstdorf angekommen, lässt bereits der riesige Wohnmobilstellplatz erahnen, dass wir hier in einem touristischen Hotspot gelandet sind.
Im Moment ist aber Zwischensaison und deshalb nicht ganz so viel los: Sommertourismus mit Wandern geht schon nicht mehr richtig, weil die Berge in den Höhenlagen mit Schnee bedeckt sind, Wintertourismus aber auch nicht, weil noch nicht genug Schnee liegt.
Also wandern wir im schneefreien Tal entlang der Iller nach Norden in Richtung Sonthofen. Die Sonne verwöhnt uns, bis am Nachmittag Wolken aufziehen und es zu regnen beginnt. Aber eben kein Schnee, denn dafür ist es zu warm.
Jetzt hat Doxi die Begleithundeprüfung auch im RZV abgelegt. Die Prüfung fand heute auf ihrem „Heimatplatz“ bei der RZV-Ortsgruppe in Brüggen statt.
Jutta ist quasi direkt aus dem Flieger, aus Afrika kommend, mit ihr auf den Platz gegangen, nachdem sie sich zwei Wochen nicht gesehen hatten.
Tatsächlich gab es für Doxi sogar einen kleinen Pokal, ihren ersten, für die beste „Erst-BH“ unter allen Starten an diesem Prüfungstag. Schön, dass alles so gut geklappt hat.
Kleiner Stellplatz auf Asphalt in ruhiger Lage an der Murginsel. Saubere Sanitäranlagen. Hübsche Altstadt und sehenswerter Kurpark, alles fußläufig erreichbar. Wir haben uns sehr wohl gefühlt.
Eigentlich wollte ich ja von St. Georgen weiter fahren nach Bad Herrenalb, zum Wandern und in die bekannte Therme.
Doch als wir nach rund anderthalbstündiger Fahrt am Morgen in Bad Herrenalb ankommen, wirkt der ganze Ort wie eine einzige Baustelle. Kein Durchkommen zum avisierten Stellplatz möglich.
Also habe ich mich ein wenig treiben lassen, bin über den Berg ins nächste Tal weitergefahren, und im schönen Gernsbach an der Murg gelandet.
Kein Fehlgriff, denn der dortige Stellplatz liegt idyllisch an der Murg unterhalb von Schloss Eberstein mit seinem großen angrenzenden Waldgebiet. Bin ich mit Doxi natürlich gleich hinauf gewandert.
Der Wald hier im Nordschwarzwald hat bereits viel mehr Laubbäume als in dem von Fichten und Tannen dominierten Südschwarzwald. Entsprechend dick sind die Wanderwege jetzt mit Laub bedeckt, und bei jedem Schritt macht es Raschel, Raschel, Raschel.
Bei der Rückkehr nach Gernsbach machen wir noch einen Abstecher in die Altstadt des Ortes und sind positiv überrascht. Wirklich hübsch hier.
Wanderkarte unserer Tour
Die Murg in Gernsbach
Blick hinauf zum Tempel
Brunnen in der Altstadt von Gernsbach
Doxi in dem Bach, der die Altstadtmauer von Gernsbach umgibt
Das alte Rathaus von Gernsbach
Das alte Rathaus von Gernsbach
Hübsches Fachwerkhaus in Gernsbach
Stillleben in einem Vorgarten
Infotafel zum historischen Baumbestand rund um Schloss Eberstein
Weinhänge unterhalb von Schloss Eberstein
Infotafel zum Schloss Eberstein
Luftbild von Schloss Eberstein (Foto: Lothar Neumann | http://commons.wikimedia.org | Lizenz: CC BY-SA 3.0 DE)
Eingang zur Burgschänke auf Schloss Eberstein
Blick in die angrenzenden Berge von Schloss Eberstein
Blick hinunter von Schloss Eberstein zum Ortsteil Gernsbach-Obertsrot
Blick auf St. Georgen beim Verlassen des Stadtwaldes
St. Georgen, 5. November 2015
Hier haben wir gestanden:
Stellplatz:
Stellplatz am Naturfreibad
Ort:
St. Georgen
Adresse:
Brigachstraße
78112 St. Georgen
Preis pro Nacht:
kostenlos / kein Strom verfügbar (Daten vom 5.11.2015)
Zusatzinfo:
Stellplatz auf Rasten/Schotter an einer Bundesstraße und Eisenbahnlinie am Ortsrand. Schöne Umgebung mit Klosterweiher und Stadtpark. Bei unserem Besuch waren alle Stellplätze von fahrendem Volk belegt. Wir haben einfach auf dem angrenzenden Parkplatz am Schwimmbad geparkt. War kein Problem. Nachts ruhig.
Früh am Morgen sind wir im Bernauer-Hochtal bei Nebel Richtung Norden aufgebrochen. Unser heutiges Ziel: Das 70 Km entfernte St. Georgen im nördlichen Schwarzwald auf 800 Meter ü.N.N. Dort erwartet uns am Naturfreibad ein kostenloser Womo-Stellplatz in günstiger Lage unterhalb der Stadt.
Wir nutzen das herrliche Sonnenwetter und starten gleich eine 17 Km-Wanderung entlang des „St. Georgen Heimatpfades“.
Der Weg führt entlang etablierter Wanderpfade rund um St. Georgen und die umliegenden Wälder. Er ist mit 20 Infotafeln beschildert, die auf verschiedene geografische, geologische und historische Begebenheiten hinweisen.
So erfahren wir z. B., dass wir auf einer Passhöhe die nordeuropäische Wasserscheide zwischen Nordsee und Schwarzem Meer passieren und unweit unseres Weges die Brigach, einer der Quellflüsse der Donau, entspringt.
An zwei Stellen des Weges müssen wir uns durch den Wald schlagen, weil der Wanderweg durch eine Kuhweide führt, die gerade beweidet wird, aber so ist das manchmal. Kein Problem 🙂
Aufbruch am Morgen in Bernau
Unterwergs auf dem „Heimatpfad“: Endlich was zu Trinken!
Rund um St. Georgen gibt es viele Weideflächen
Auf der Sommerauer Höhe bei 888 Meter ü.N.N. Ehemals eine wichtige Schwarzwald-Querung
Info zur Brigachquelle, aus der die Donau hervorgeht
In dem Hof dort unten entspringt die Brigach
An Wanderwegen mangelt es hier nicht
Ausblick aus dem Wohnmobil auf die Skateranlage von St. Georgen
Das Kleine Spießhorn im Licht der gerade aufgehenden Morgensonne
Bernau-Dorf, 4. November 2015
Wir sind noch einen Tag im Bernauer Hochtal geblieben, weil es hier gerade so schön ist: Das Wetter ist einfach perfekt für diese Jahreszeit und die Landschaft so lieblich. Heute geht unsere Wanderung ins Nachbartal und zum Dorf Menzenschwand.
Wir folgen von Bernau-Dorf dem Bernauer Hochtal-Steig und wandern hinauf zum Kaiserberg. Von dort genießen wir die Aussicht hinunter ins Bernauer-Hochtal.
Die Paraglider sind heute wieder aktiv. Über uns kreist ein Schirmflieger und im Tal unten schleppen die Anfänger ihre Ausrüstung gerade den Anfängerhügel hinauf.
Vom Kaiserberg wandern wir durch den Wald hinab ins malerische Krunkelbachtal, das von zahlreichen Bächen durchflossen wird.
Dort geht es vom Talgrund stetig bergauf, erst zum Krunkelbachsattel und dann zum Großen und Kleinen Spießhorn.
Das Herzoghorn, den zweithöchsten Schwarzwaldgipfel, lassen wir diesmal ausnahmsweise links liegen, weil die Wanderung sonst zu lang geworden wäre. Aber beim nächsten Mal ….
Almwiesen oberhalb von Bernau
Das Gelb der Birken wird langsam zu braun – bald fallen die Blätter ab
Mein Lieblingsplatz im Schwarzwald! Ruhige, naturnahe Lage am Sportplatz von Bernau-Dorf. Alles vorhanden. Tolle Wanderwege in der Umgebung. Nur 15 km bis zum Feldberg.
Wir sind weiter gefahren ins 900 Meter hoch gelegene Tal von Bernau, das sich westlich des Schluchsees und südlich des Feldbergs auf einer Länge von acht Kilometern entlang der Bernauer
Alb erstreckt. Das liebliche Hochtal gehört zu den regenreichsten Gebieten in Deutschland und ist im Winter deshalb das Ziel vieler Wintersportler.
Wir stehen am Wohnmobilstellplatz am Sportplatz direkt neben einem Skilift.
Am Vormittag steigen wir zum 1.309 Meter ü.N.N. hohen Blößling auf, der sich über dem Tal von Bernau erhebt.
Am Gipfelkreuz angelangt, genießen wir einen fantastischen Rundumblick. Im Norden ist gleich nebenan der Feldberg zu sehen, im Süden ragen die Schweizer Alpen über die Gipfel des Schwarzwalds deutlich heraus.
Dazwischen, in der Ebene, viel Nebel, doch hier oben herrscht Sonnenschein. Herrlich!
Wanderkarte unserer Tour
Womo-Stellplatz und Winter-Camper am Sportplatz von Bernau-Dorf
Langsam schwindet das bunte Laub
Blick Richtung Feldberg
Holzschnitzereien haben in der Region eine lange Tradition
Berge am Nordrand des Hochtals
Infotafel zu den lokalen Wanderwegen
Doxi wird mit Blicken genau verfolgt
Blick in das Ende des Hochtals
Beim Rückweg vom Blößling, kurz vor Bernau-Dorf
Meine Stöckchen!
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