
Dem Schweizer Friedensheiligen Nikolaus von Flüe gewidmet: Die Bruder-Klaus-Feldkapelle oberhalb von Wachenberg
Auf meiner Burgen- und Schlösserwanderung im Gebiet der Stadt Mechernich besuche ich auch die überregional bekannte Bruder-Klaus-Feldkapelle bei Wachendorf.
Sie ist dem „Bruder Klaus“ genannten Schweizer Friedensheiligen Nikolaus von Flüe gewidmet, dem Schutzpatron der katholischen Landvolkbewegung und der katholischen Landjugendbewegung.
Die Kapelle weist im Äußeren und im Inneren eine bemerkenswerte Architektur auf, die in Zusammenarbeit mit Schweizer Architekten Peter Zumthor entstand.
Bei der Annäherung durch die Felder präsentiert sich die Kapelle von außen als minimalistischer, blockhafter und fensterloser Turmbau mit einem fünfeckigem Grundriss.
Der Innenraum, den man durch eine schwere, dreieckige Edelstahltüre betritt, wirkt wie eine Höhle aus in den Himmel gerichteten Fichtenstämme, die als Negativform in Beton gegossen wurden.
Der Raum ist nach oben offen, sodass durch eine Rundung in der Decke der Himmel erscheint und Licht und Regen in den ansonsten dunklen Raum fallen.
Es gibt keine elektrischen Anlagen und auch keinen Altar, sondern lediglich eine kleine Bank, einen Opfertock und eine bronzene Stele mit einer Halbfigur des Bruder Klaus. Das Ganze wirkt überaus meditativ und erhaben.
Schon einige Male habe ich von dieser Kapelle gehört und gar nicht damit gerechnet, sie auf dieser Wanderung anzutreffen. Ganz toll ist das.
- Markanter Bau mitten im Grünen: Die Bruder-Klaus-Feldkapelle
- Vorne die dreieckige Eingangstür
- Minimalistisch eingerichtet: Rechts die Bronzestatue mit einem Bildnis des Bruder Klaus
- Blick in den Himmel
- Kerzlein für unsere Verstorbenen
- Panoramabild der Kapelle mit Blick zum Billiger Wald am Horizont






