
Brunnen am Marktplatz
Die mittelalterliche Reichsstadt Gengenbach liegt bereits im Übergangsbereich vom Schwarzwald in das Rheintal. Es ist die letzte Stadt im Kinzigtal, die wir heute besuchen. Dahinter folgt nur noch Offenburg (waren wir schon 2017), bevor die Kinzig in etwa 20 km Entfernung von Gengenbach in den Rhein mündet.
Schon zu Römerzeiten existierte hier ein Gutshof, wie archäologische Funde zeigen. Die heutige Stadt ging aus einer bäuerlichen Ansiedlung hervor, die im Umfeld des Benediktinerklosters Gengenbach entstand und für das Jahr 1231 erstmals urkundlich belegt ist.
Bis heute hat die Stadt ihre mittelalterliche Silhouette aus zwei Kirchtürmen und fünf Türmen der einstigen Stadtbefestigung bewahrt. Im Herzen der Altstadt befindet sich der Marktplatz mit Brunnen und dem Rathaus. Drumherum gruppieren sich zahlreiche prächtige Fachwerkbauten, aber auch das repräsentative Korn- und Kaufhaus aus späterer Zeit.
Auch Juden war im Mittelalter die Ansiedlung in Gengenbach gestattet. Sie lebten in der leicht geschwungenen Judengasse (ab 1877 Engelgasse) am Rande der Altstadt, unmittelbar an der Stadtmauer. Auch diese Häuser sind sehr gut erhalten und wie alles hier definitiv einen Besuch wert.
- Kinzigtor
- Stadtkirche St. Marien
- Frisch errichteter Maibaum vor dem Rathaus
- Blick vom Kinzigtor zum Rathausplatz
- Brunnen am Rathausplatz
- Fachwerkäuser am Rathausplatz
- Haus am Obertor
- Schmales Haus zwischen Engelgasse und Mayerscher Hof
- Haus in der Victor-Kreuz-Strasse
- Häuser in der Engelsgasse
- Häuser in der früheren Judengasse
- Ensemble am Geänsbühl
- Nigglturm von der Hauptstraße aus gesehen
- Wandgemälde an der unteren Hauptstraße
- Hochschule Offenburg, Campus Gengenbach
- Franziskanerinnenkloster
- Dolde einer Rotkastanie

















