
Hochstehende Wasserflächen an der Deutsch-Niederländischen Grenze
Den wettertechnisch schönsten Tag der Woche nutze ich für eine Wanderung mit Doxi in den niederländischen Maasdünen bei Arcen. Wir starten auf deutscher Seite am Freibad von Walbeck, wenige hunderte Meter vor der Grenze.
Gleich dahinter findet seit vielen Jahrzehnten Sand- und Kiesabbau im Urstromtal der Maas statt. Die mittlerweile renaturierten Kiesgruben sind heute Naturschutzgebiete und bilden einen wertvollen Brut- und Rückzugsraum für viele Wasservögel.
Weil sich die Seen unmittelbar bis an die Grenze zur Bundesrepublik ziehen, werden sie auf Niederländisch als „grenswater“ bezeichnet.
Nach den intensiven Niederschlägen in Herbst und Winter steht das Grundwasser gerade sehr hoch. Die Wege zwischen den Seen sind stellenweise überflutet, dazwischen ist es richtig schön matschig.
Als wir an einer Stelle wegen Hochwasser nicht mehr weiterkommen, ziehe ich mir spontan Schuhe und Strümpfe aus und laufe barfuß durch das wadentiefe Nass, bis ich nach 200 Metern wieder Land erreiche.
Doxi ficht das alles natürlich nicht an. Sie stapft vergnügt durch das Wasser und rollt sich anschließend erst einmal gemütlich im Gras ab. Dabei wird sie neugierig von einer wilden Ziegenschar beobachtet, die in dem eingezäunten Naturschutzgebiet frei umherzieht.
- Wanderkarte unserer Tour
- Womo-Stellplatz auf der deutschen Seite der Grenze
- Schloss Walbeck
- Tipis am Schloss Walbeck
- Im Wald grünt es bereits
- „Grenswater“ werden die Seen an der Grenze genannt
- Rückzugsraum für Wasservögel
- Sieht ein wenig nach Schweden aus, finde ich
- Die dunklen Torfsehen heiße „swarte water“, schwars Wasser
- Hier geht es nicht weiter
- Es sei denn, man läuft barfuß
- Wildlebende Ziegenherde im Naturschutzgebiet
- Wildlebende Ziegenherde im Naturschutzgebiet
- Endlich mal wieder blauer Himmel














