
Güterzug mit Braunkohle für die Kraftwerke Oberaussem, Neurath bzw. Frimmersdorf am Rande der Fischbachhöhe
Was ist denn das für ein Wetter heute? Es will gar nicht richtig hell werden. Trotzdem brechen wir am Morgen zu einer Wanderung am Rande von Bergheim-Oberaußem auf.
Unser Ziel ist die Fischbachhöhe, eine der künstlichen Höhe des Rheinischen Braunkohlereviers, die den Abraum aus dem Braunkohletagebau aufnehmen.
Die beiden Höhen werden durch eine zweigleisige Eisenbahnstrecke getrennt, die ausschließlich der Versorgung der Braunkohlekraftwerke Oberaußem, Neurath und Frimmersdorf mit Brennstoff dient.
Über mehrere Kilometer laufen wir immer geradeaus am Rande der in das Gelände versenkten Bahnstrecke entlang. Im Viertelstundentakt hören wir die schweren Güterzüge mit Braunkohle an uns vorbeifahren.
Dann steigen wir auf die Fischbachhöhe auf, deren Fläche landwirtschaftlich genutzt wird. Außerdem ist hier ein Neubau des Gestüts Schlenderhan angesiedelt, dem ältesten privaten Rennstall in Deutschland. Wir überqueren die mehr als drei Kilometer lange Hochfläche und steigen anschließend wieder zur Bahnstrecke zwischen der Glessener Höhe und der Fischbachhöhe hinab.
Nach drei Stunden und rund 13 Kilometern Wanderstrecke erreichen wir schließlich wieder unseren Start- und Zielpunkt am Haller Hof. Kurz vor dem Parkplatz treffen wir auf einen Hovawart-Rüden, den Doxi gleich enthusiastisch zum Spielen auffordert. Und der Herr lässt sich nicht lange bitten. Unsere einzige Begegnung mit anderen Spaziergängern auf der gesamten Tour.
- Wanderkarte unserer Tour
- Mehrere Kilometer geht es parallel zur Bahnstrecke immer geradeaus
- Hier führte schon die alte Römerstraße entlang, die den Niederrhein über Köln mit der belgischen Nordseeküste verband
- Blick von der Fischbachhöhe hinüber zur Glessener Höhe
- Links die Fischbachhöhe, rechts die Glessener Höhe und dazwischen die Eisenbahnstrecke für den Braunkohletransport





