
Russisch-Orthodoxe Kirche in Bad Ems
Zum Abschluss einer schönen Wanderwoche zwischen Vulkaneifel und Mosel bin ich mit Doxi nach Bad Ems, östlich von Koblenz, gefahren. Nach einem ausgedehnten Spaziergang durch die ehrwürdige Kurstadt lasse ich es mir in der 2012 eröffneten Therme gut gehen.
Im 17./18. Jahrhundert galt Ems als einer der berühmtesten Badeorte Deutschlands. Seine Glanzzeit erlebte der Ort im 19. Jahrhundert als „Weltbad“ und Sommerresidenz zahlreicher europäischer Monarchen und Künstler.
Unter anderem Kaiser Wilhelm I., die Zaren Nikolaus I. und Alexander II. von Russland, Richard Wagner, Fjodor Dostojewski kamen regelmäßig. Der Zar hat der Stadt sogar eine prächtige Russisch-Orthodoxe-Kirche gespendet.
Die Veröffentlichung der Emser Depesche trug 1870/71 zum Ausbruch des Deutsch-Französischen Krieges bei, der zur Gründung des Deutschen Reiches führte. Heute ist der Ort erkennbar in die Jahre gekommen. Der Kurtourismus der Vergangenheit funktioniert nicht mehr so richtig. Aber die moderne Therme ist wirklich toll.
- Karte unserer kleinen Stadtwanderung
- Kurgarten vor der Spielbank
- Büste des russischen Zaren
- An der Lahn
- Kursaal
- Quellenturm (von 1907)
- Infotafel zum historischen Rundgang
- Römerquelle in Bad Ems
- Prächtige Stuckfassade
- Hübsche Haustür
- Eingang der Emser Therme












