
Blick in die stillgelegte „Grube 7“
Das gibt es wirklich selten, dass ich allein auf Wanderung unterwegs bin – ohne Doxi, ohne Heike oder meine Wanderfreunde. Aber heute war es einmal so.
An der Stadtgrenze zwischen Haan und Wuppertal bin ich rund um die Gemeinde Schöller und das Naherholungsgebiet „Grube 7“ gelaufen.
Im Wald hängen an mehreren Stellen Transparente. Sie weisen darauf hin, dass Teilflächen für die Vergrößerung eines angrenzenden Kalksteinbruchs abgeholzt werden sollen. Dagegen wehrt sich seit 2019 eine Bürgerinitiative.
Hinter dem Osterholz geht es durch sanft geschwungene Feldflächen hinunter zum alten Gut Schöller, wo ich auf die Düssel treffe.
Der kleine Fluss, der hier noch mehr ein Bach ist, mündet 25 km weiter westlich in den Rhein und hat der Stadt Düsseldorf zu ihrem Namen verholfen.
Der Düssel folgend erreiche ich bald das Naherholungsgebiet der Grube 7. Der alte Steinbruch, der bis 1960 in Betrieb war, hat ein großes Loch in der Landschaft hinterlassen. Es zeugt davon, dass hier sehr viel Gestein aus der Erde geholt wurde.
Wenig später erreiche ich wieder meinen Ausgangspunkt am Rande des Osterholzes auf dieser kleinen, aber feinen Wanderung kurz vor Wuppertal.
- Unterwegs im Osterholz
- Hier laufen der Bergische Weg und der Mettmannsteig parallel
- Wehrturm von Gut Schöller
- Häuser am Rande von Schöller
- Die junge Düssel bei Schöller
- Alte Mühle an der Düssel bei Schöller
- Brücke an der Düssel
- Geologischer Aufschluss am Rande der Grube 7
- Ehemalige Anlage zur Zertrümmerung von Steinen aus dem Steinbruch der Grube 7
- Infotafel an der Grube 7
- Idyllisch im Wald an der Düssel
- Panoramabild von der Düssel bei Schöller












