
Die Pfarrkirche Heilig Kreuz in Geisenheim, im Volksmund als „Rheingauer Dom“ bekannt
Zwischen unserem Stellplatz in Oestrich-Winkel und Rüdesheim liegt Geisenheim mit dem weithin sichtbaren Rheingauer Dom. Also biege ich auf meinem Weg nach Rüdesheim spontan ab und fahre zum Kirchplatz mit dem mächtigen Kirchenbauwerk.
Sie entstand in den Jahren 1510 bis 1518 als Nachfolgebau einer 1146 erstmals erwähnten romanischen Kirche. Nachdem 1829 die noch aus der romanischen Entstehungszeit stammenden Westtürme wegen Baufälligkeit abgerissen wurden, entstanden zwei 46 Meter hohen Türme als Neubau.
Fast noch mehr als die Kirche fasziniert mich jedoch die 700 Jahre alte, gerade frisch ergrünte Linde vor dem Geisenheimer Rathaus gleich nebenan. Ich hatte vor einigen Wochen eine schöne TV-Doku über die ältesten Bäume in Deutschland gesehen.
Seitdem denke ich immer wieder an diese grünen Zeitzeugen und was sich unter ihren Kronen in den vielen Jahrhunderten ihres Bestehens schon alles abgespielt haben mag. Jetzt habe ich mal einen solchen Methusalem live gesehen. Und ich muss sagen: Zumindest dieser grüne Oldtimer hier ist noch ganz schön gut in Schuss.
Eigentlich sollte man einen solchen seltenen Baum ja gleich umarmen. Aber dafür ist der Stamm viel zu mächtig. Hat er noch mal Glück gehabt …
- Die Kirche wurde zwischen 1510 und 1518,errichtet die ursrüngichen Türme jedoch 1834 durch neue, höhere ersetzt
- Der Chor (Foto DXR | http://commons.wikimedia.org | Lizenz: CC BY-SA 3.0 DE)
- Der Innenraum (Foto DXR | http://commons.wikimedia.org | Lizenz: CC BY-SA 3.0 DE)
- Das Rathaus von Geisenheim
- Die 700-jährige Linde vor dem Rathaus am Marktplatz
- Die 700-jährige Linde ist gerade frisch ergrünt
- Blick vom Ortsrand Geisenheim zum Rhein
- Mittelalterlicher Hof am Kirchplatz
- Pfarrhaus am Kirchplatz
- Schloss Johannisberg oberhalb von Geisenheim
- Weingut-Villa zwischen Geisenheim und Winkel











