
Grenzschild im Wald
21. April 2023
Als „Nordlicht“ bin ich immer wieder erstaunt, wie weit sich das flächenmäßig größte Bundesland aus dem Süden gen Norden ausdehnt.
[osm_map_v3 map_center="51.999,10.317" zoom="4" width="100%" post_markers="all" height="200" map_border="thin solid grey" mwz="true"][osm_map_v3 map_center="50.5647,10.1206" zoom="9" width="100%" post_markers="all" height="200" map_border="thin solid grey" mwz="true" control="fullscreen"]
Heute habe ich bei einer Wanderung in der Rhön den nördlichsten Punkt von Bayern erreicht, etwa 10 km vom Länderdreieck zwischen Hessen, Thüringen und Bayern entfernt.
Vor mir ein Hinweisschild mitten im Wald, unter mir der frühere Kolonnenweg der DDR-Grenztruppen und in der Ferne höre ich es bereits Jodeln. Ach, nein, das kann nicht sein. Die Franken können doch gar nicht jodeln 🙂
Ein Blick auf die Karte zeigt, dass dieser Punkt fast auf dem gleichen Breitengrad liegt, wie der südlichste Punkt von NRW in der Eifel. Das hätte ich nun wirklich nicht gedacht.
Tatsächlich liegt der von dem Schild beschriebene Grenzpunkt laut meiner elektronischen Karte etwa 15 Meter weiter westlich im Wald, aber dort ist kein Weg. Also, was soll’s.
- Rückseite des Schildes
- Die typischen Rasengittersteine des DDR-Kolonnenweges
- Hier mündet der Kolonnenweg auf eine Asphaltstraße
- Blick in die Rhön-Landschaft




