
Ablegestelle der Flüsterboote in der Molengracht am früheren Wassertor der Stadtbefestigung
Am Nachmittag unternehmen wir eine schöne Bootsfahrt durch die Grachten von Zutphen. Für nur 6 Euro geht es fast 90 Minuten mit einem elektrisch angetriebenen Holzboot unter ortskundiger Führung eines Fährmanns durch die Stadt.
Oder dass es am Rande des Zentrums schon im späten Mittelalter Sozialsiedlungen und Altersheime für die weniger Betuchten gab.
Berührend die Geschichte von einer versteckten Jüdin, die unter deutscher Besatzung eines natürlichen Todes starb, aber natürlich nicht offiziell von jemandem als tot gemeldet oder beigesetzt werden konnte.
Also setzte man die Tote auf ein Fahrrad und ließ sie in die Berkel gleiten. Für die Nazis sah es so aus, als sei die Dame nachts heimlich in der Stadt unterwegs gewesen und in den Kanal gestürzt. So konnten man sie keinem Beschützer oder Unterschlupf zuordnen und diesen bestrafen.
Wir unterqueren viele Brücken und müssen teils ordentlich den Kopf einziehen, was immer wieder zur allgemeinen Erheiterung beiträgt. Als dann zum Ende der Tour noch Nieselregen einsetzt, spannen wir den Schirm auf und kuscheln uns im Boot eng aneinander. So wird es noch gemütlicher …
- Unserer Tour mit dem Flüsterboot durch Zutphen
- Historisches Billd von Zutphen mit der Ijssjel und seinen Kanälen
- Ablegestelle der Boote in der Molengracht mit dem mittelalterlichen Wassertor im Hintergrund
- Unser netter Fährman Ge erzielt viel auf niederländisch über die Stadt uns für uns Beide auch ein wenig auf Deutsch
- Hübsche Häusder an der
- Historische Verteidigungsanlagen im Spanjaardsveld
- Der frühere Wasserturm von Zutphen an der Berkel – heute ein Wohnhaus
- Die Wasservögel in den Grachten sind die Flüsterboote längst gewohnt und zeigen keine Scheu
- Letztes Wehr der Berkel kurz vor der Mündung in die Ijssel
- Wir nähern uns wieder unserem Startpunkt
- Werbung für eine B&B-Unterkunft an der Berkel
- Das Wassertor von der Landseite aus gesehen












