
Blick von der Inn-Brücke auf die Altstadt von Wasserburg
Viele Menschen haben ja irgendwo im Hinterkopf einen ganz persönlichen Sehnsuchtsort, der mit starken Emotionen verbunden sind. Für mich ist Wasserburg am Inn ein solcher Ort. Vor vielen Jahren habe ich eine Dokumentation über den Inn und die Städte an seinen Ufern gesehen. Und weil Wasserburg damals so ganz besonders romantisch auf mich wirkte, hat mich das irgendwie zum Träumen gebracht.
Die Altstadt von Wasserburg liegt auf einer fast vollständig vom Inn umflossenen Halbinsel, die nur über eine schmale Landzunge erreichbar ist. Vom gegenüberliegenden Steilufer, der Innleiten, überblickt man aus 70 Meter Höhe die gesamte Altstadt mit ihrer bis ins Mittelalter zurückreichenden Bausubstanz.
Schon zur Römerzeit bildete der Inn eine wichtige politische und kulturelle Grenze. Im frühen Mittelalter entstand eine erste Burg oberhalb des Flusses. Durch den Salzhandel, die Innschifffahrt und die damit verbundenen Einnahmen gelangte die Siedlung am Fuße der Burg zu Wohlstand.
In der ersten Hälfte des 13. Jahrhunderts erhielt Wasserburg Stadtrechte. Zu deren Absicherung errichtete man eine Ringmauer mit Graben. Die strategisch günstige Lage sorgte dafür, dass die Stadt auch in den kriegerischen Wirren des Mittelalters nicht erobert oder zerstört wurde.
Die Halbinsel ist im Lauf der Jahrhunderte stetig nach Norden und Osten gewachsen, während der Inn das gegenüberliegende Steilufer abgetragen hat. Dieser Prozess kam erst mit der Befestigung der Ufer im Rahmen des Kraftwerksbaus am Inn in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts zum Stillstand.
In der warmen Mittagssonne strahlen die vielen belebten Plätze und Cafés zwischen den bunten Häusern ein fast mediterranes Flair aus. Es herrscht ein geschäftiges Treiben. Wie schön das hier ist. Ich bin ganz begeistert.
- Die Altstadt von Wasserburg auf einer fast vollständig vom Inn umflossenen Halbinsel
- Das Brucktor an der Innbrücke – der einzige mittelalterliche Zugang zur Altstadt über den Fluss
- Rückseite des Brucktors, in dem ein mittelalterliches Spital residierte
- Bunte Häuser in der Schmidzeile gleich neben dem Brucktor
- Die Frauenkirche neben dem Rathaus
- Das historische Rathaus am Marienplatz
- Denkmal am Marienplatz
- Das Kernhaus mit Rokokofassade ggü. dem Rathaus, heute ein Hotel
- Rückseite der Frauenkirche am Kirchplatz
- Salzenderzeile neben dem Marienplatz
- Mit Lüftlmalerei verziertes Haus an der Rückseite von St Jakob
- Großes Wandmotiv an der Rückseite von St. Jakob
- Brunnen an St. Jakob
- Der Rote Turm am Marktplatz
- Häuserzeile am Marktplatz
- Haus am Kriegdenkmal
- Denkmal für die Gefallenen des Deutsch-Französischen Kriegs von 1870/71
- Ehemalige Verwaltung des Salzhandels
- Die Kirche St Jakob
- Die Kirche St Jakob und dahinter das ehemalige Schloss
- Kleine Kapelle an der Landwehrgasse
- Innenraum der Kapelle
- Häuserzeile am Kirchplatz
- Häuserzeile am Kirchplatz
- Ehemaliges Zinngießerhaus an der Schmidzeile
- Das ehemalige Schloss, das aus der ursprünglichen Burg hervorging. Heute ein Altersruhesitz und Pflegeheim.
- Mit Lüftlmalerei verziertes Haus ggü. des alten Kornspeichers
- Kornspeicher der Burg
- Panoramaaufnahme von der Häuserzeile am Kirchplatz
- Panoramabild der Altstadt von der Innbrücke aus gesehen































