
Heinz Mack, Lichtgitter, 1964
Der Düsseldorfer Künstlerverein Malkasten hat im vergangenen Herbst seine Ausstellungflächen erweitert und präsentiert in dem lichtdurchfluteten Neubau derzeit eine Ausstellung unter dem Titel „Welt, wohin? ZERO und die Gegenwart“.
Werke aus den 1950er bis zu den frühen 1980er Jahren treffen auf Arbeiten, die erst jüngst entstanden sind. Darin zeigt sich, welche Strahlkraft ZERO auch heute noch ausübt.
Das Leitmotiv der Ausstellung bildet eine Spiegelwand von Christian Megert aus den 1960er Jahren. Sie ist historisch, aber sie reflektiert das Hier und Jetzt und fragmentiert den Raum, in dem sich die Positionen von Morgen entfalten.
Auch Günther Ueckers „Sandmühle“ (1970) handelt von der Zeit – allerdings als Kreislauf: Stetig rotiert ein maschinengetriebenes Gestänge um die eigene Achse und zieht immer neue und doch immer gleiche Kreise in den Sand. Licht und Bewegung, zentrale Themen von ZERO, treffen im großen Ausstellungsraum zudem in Lichtobjekten von Heinz Mack, Otto Piene und Nanda Vigo aufeinander.
- Skulptur im Hentrichhaus
- Günther Uecker, Sandmühle, 1970
- Otto Piene, Sleepwalker, 1966
- Heinz Mack, Zeit der Sterne, 1963
- Christian Megert, Spiegelwand, 1961
- Christian Megert, Spiel im Quadrat, 2020
- Herta Junghanns-Grulich, Horizontal-dynamisch, 1955
- Herta Junghanns-Grulich, Vegetation im Schatten, 1955
- Hal. Busse, Bild 59/Arena, 1959
- Felicitas Rohden, Lofted Shell, 2025
- Johannes Raimann, Impact of envy 01, 2024
- Paul van Hoyendonck, My Life in 10.0000 Pieces, 2022
- Joscha Bender, KI-Skulptur „David und Goliath“, 2024
- Angelika J. Trojnarski, Pyr I, 2025
- Angelika J. Trojnarski, Pyr II, 2025















