
Filmplakate von Horrorfilmen
Äußerst morbide geht es derzeit im Kunstpalast Düsseldorf zu, wo eine medienübergreifende Ausstellung zum Thema „Tod und Teufel. Faszination des Horrors“ gezeigt wird.
Ihre Exponate schlagen eine Brücke zwischen den fantastischen Dämonen der Renaissance bei Dürer, über morbid-romantische Landschaften der Romantik, bis hin zu den furchteinflößenden Figuren der frühen Horrorfilme aus den 1920er Jahren.
Im Hauptteil bringt die Ausstellung Werke aus den letzten zwei Jahrzehnten zusammen. Die vielfältigen Adaptionen des Horrors beleuchten die Inszenierung des Themas in den Welten von Mode, Musik, Film und Kunst.
Mit ihrem Vorsatz, Angst, Ekel oder Unbehagen zu erzeugen, bilden diese Werke einen Regelbruch, der bewusst gesellschaftliche Normen überschreitet und die Fantasie vor sich hertreibt.
Manchmal kommt der Horror dabei direkt von vorn, manchmal schleicht er sich auch subtil von hinten an und verbirgt sich hinter Szenen, die zunächst ganz harmlos erscheinen. Gänsehaut garantiert!
- Franciso de Goya, Die Torheiten, 1816
- Theophilius Wilhelm Freese, Verdammte Seelen, 1730
- Albrecht Dürer, Ritter, Tod und Teufel, 1513
- Raphael De Mey, Versuchung des Heiligen Antonius, 1491
- Anton Sohn, Zizenhauser Totentanz mit Kaiserin, Narr, Papst, Dame, 1822
- Friedrich Wilheilm von Schadow und Schüler, Hölle, 1848
- Unbekannt, Miniatur-Grabanlage , ca. 1850
- Trauerkleid aus den Niederlanden, ca. 1884
- Kostüme mit Bezug zu Tod und Teufel
- Robert Wienes, Das Kabinett des Dr. Caligari, 1920
- Wilhelm Murnau, Nosferatu, 1922
- Plattencover von Metal-Bands
- Eugen Bracht, Das Gestade der Vergessenheit, 1889
- Am Ufer: Totenschädel im Sand
- Max Hooper Schneider, Kristallbakteriophagen,1982
- Max Hooper Schneider, Nesseltier-Bacula,1982
- Andeas Serrano, Das Leichenschauhau, 1985
- Merkwürdige Fleischstücke mit Diamanten und Nadeln besetzt
- Es sind menschliche Torsos
- Fantich & young, Spitzenprädator, 2014
- Mary Sibande, Alles hat seine Zeit, 1982
- Amandine Urruty, Landschaften II, 1982
- Jake & Dinos Chapman, Wenn du Fleisch ist, verdaue dies, 2022
- Stefan Vogel, Wollen, 2023

























