
Luftbildaufnahme von Schloss Hartenfels in Torgau (Foto Wolkenkratzer | http://commons.wikimedia.org | Lizenz: CC BY-SA 3.0 DE)
Torgau an der Elbe erlangte am Ende des Zweiten Weltkrieges internationale Berühmtheit, als sich am 25. April 1945 vorrückende Truppenteile der Sowjetischen Armee und der US-Army hier trafen.
Dieser „Elbe Day“ wurde von der Weltpresse als Vorbote für die kommende Niederlage des Dritten Reiches gefeiert. Daran erinnert heute an Denkmal vor den Toren der Stadt.
Die repräsentative Anlage gilt als das größte vollständig erhaltene Schloss der Frührenaissance in Deutschland.
Schon seit 1452 werden hier von den Burgherren Bären gehalten, 1624 waren es mehr als 30 Tiere.
Zehn Jahre später im Dreißigjährigen Krieg bedienten sich durchziehende schwedische Truppen und verspeisten alle Tiere. Später wurde die Tradition der Bären wiederaufgenommen und bis 1771 fortgesetzt.
Seit Mitte der 1950er Jahre leben dank des tatkräftigen Engagements der Torgauer Bürger wieder Bären im Burggraben. Heute sind es drei Stück, Bea, Benno und Jette, von denen zwei im Wildtierpark Gangelt in NRW geboren worden.

Doxi beobachtet ganz fasziniert die Bären
Doxi ist mindestens genauso fasziniert wie ich, als sie von der Burgbrücke auf die Bären herabschaut. Sie will gar nicht weitergehen. Was sind das nur für riesengroße Hunde?
Darüber hinaus war Torgau mit Schloss Hartenfels zur Zeit der Reformation das politische Zentrum der Bewegung. Heute gilt es deshalb als eine wichtige Lutherstätte in Sachsen. Überliefert ist der Spruch: „Wittenberg ist die Mutter, Torgau die Amme der Reformation“.
Im März 1530 verfasste Martin Luther hier gemeinsam mit Jonas, Melanchthon und Bugenhagen die Torgauer Artikel. Seine Frau, Katharina von Bora, ist in Torgau verstorben und hier in der Marienkirche begraben. Ein ganz geschichtsträchtiger Ort, also. Schön, dass ich einmal hier sein kann.
- Auf Erkundungstour in Torgau
- Blick von unserem Stellplatz auf die Elbe
- Ehrenmal für die Sowjetischen Besatzungstruppen aus sozialistischer Zeit
- Schloss Hartenfels von der Stadtseite gesehen
- Schlossportal an der Torbrücke
- Der „Wendelstein“, eine fast 20 Meter hohe freitragende steinerne Wendeltreppe mit aufwändig gestalteten Wappen und Verzierungen
- Im Innenhof von Schloss Hartenfels
- Die Basis des Wendelsteins mit den beiden Aufgängen zum eigentlichen Treppenhaus
- Wappen an der Front des Treppenturms
- Ritterfiguren links und rechts am Aufgang zum Treppenturm
- Wappen am Aufgang zum Schloss
- Portal am Treppenhaus in der ersten Etage
- Erker im Innenhof, an der Tordurchfahrt Richtung Elbe
- Portal der Schlosskapelle, die 1544 von Martin Luther eingeweiht wurde
- Das Bärengehege links von der Torbrücke
- Die rechte Seite mit dem Zugang zu den Bärenställen
- Die Bären wuseln durch das Gelände
- Infotafel zu den aktuell hier lebenden Bären
- Der Rosengarten des Schlosses
- Die Stadtkirche St. Marien (Foto: A. Köppel | http://commons.wikimedia.org | Lizenz: CC BY-SA 3.0 DE)
- In Torgau verstorben und in der Marienkirche begraben: Katharina von Bora, die Ehefrau von Martin Luther. (Foto: Clemensfranz | http://commons.wikimedia.org | Lizenz: CC BY-SA 3.0 DE)
- Das Rathaus von Torgau
- Prächtiger Erker am Rathaus
- Häuser am Marktplatz
- Marktplatz mit Brunnen
- Doxi testet die Wasserqualität am Brunnen auf dem Marktplatz




























































































































