
Eingang zur Ausstellung – in Corona-Zeiten nur mit Maske
Keith Haring habe ich als junger Mensch in den 1980er Jahren sehr bewundert. Der bereits im Alter von 31 Jahren an AIDS verstorbene Künstler hat damals zunächst in New York, später auch in Übersee für Furore gesorgt. Seine oft großformatigen Bilder mit ikonischen Motiven wie tanzende Männchen, bellende Hunde oder fliegende Untertassen gingen um die Welt.
Mit seinen Werken reagierte Haring auf drängende Themen seiner Zeit wie politische Diktaturen, Rassismus, Homophobie, Drogensucht, Aids, Kapitalismus und Umweltzerstörung.
Dabei arbeitete er mit zeitgenössischen Künstlern wie Andy Warhol und Jean-Michel Basquiat zusammen – ebenso wie mit Grace Jones, Madonna und Vivienne Westwood.
Mit großer Freude haben Heike und ich heute die Keith Haring Ausstellung im Essener Folkwang Museum besucht, in der fast 200 Werke aus dem Schaffen des Künstlers zu sehen sind. Erst haben wir mit Doxi eine Runde durch den nahen Essener Stadtpark gedreht, dann sind wir zweimal durch die Ausstellung gelaufen.
Hinterher waren wir richtig beseelt von der Ausdrucksstärke der Bilder und ihrer prägnanten Formensprache, aber auch, weil uns die Motive an unsere Jugendzeit erinnerten. Eine wirklich sehr sehenswerte Ausstellung, wie ich finde.
- Blick auf den RWE-Turm
- Weiher im Essener Stadtgarten
- Skulpturen vor der Essener Philharmonie
- Skulptur vor dem Gebäude der Steag AG
- Garten des Gückaufhauses
- Motiv aus der Keith Haring-Ausstellung in Essen
































