
Laut tosend stürzt das Wasser der Partnach durch die Klamm. Auf der linken Seite befindet sich der künstlich angelegte Steg.
Neben der Zugspitze ist die Partnachklamm die größte Touristenattraktion in Garmisch-Partenkirchen. Mehr als 300.000 Menschen besuchen jährlich die enge, 700 Meter lange Schlucht, in der sich die wilde Partnach bis zu 80 Meter tief in das Gestein eingeschnitten hat.
Die Schlucht wurde schon im 18. Jahrhundert von Einheimischen begangen, die unter Lebensgefahr gefällte Bäume und Brennholz aus dem Reintal auf dem Wasser der Partnach nach Partenkirchen transportierten. Beim Lösen verkeilter Baumstämme sind immer wieder Männer ums Leben gekommen. Davon berichten Bildtafeln an einem Wegkreuz zwischen dem Olympiastadion und dem Eingang zur Klamm.
Seit 1912 ist die Schlucht touristisch erschlossen. Sofern kein Hochwasser nach starken Regenfällen oder der Schneeschmelze den Weg versperrt, kann sie zu festgelegten Öffnungszeiten begangen werden.
Der Weg führt immer am linken Ufer der Partnach entlang, wenn man stromaufwärts blickt. Er wurde teilweise als Tunnel in den Fels gesprengt und ist selten mehr als 1,8 Meter hoch. An vielen Stellen ist es darin richtig dunkel. Daneben rauscht die Partnach unter unglaublichem Getöse talwärts.
Mehrfach schon habe ich TV-Dokumentationen über die Klamm gesehen, aber das Naturschauspiel live zu erleben, ist doch noch etwas anderes. Die Wildheit des Wassers, die Geräuschkulisse und der Regen, den Bäche von oben in die Klamm herabstürzen lassen, machen die Durchquerung zu einem richtigen Erlebnis. Gut, dass wir dafür so früh aufgestanden sind.
- Gut, dass wir fast allein in der Klamm unterwegs sind, da kann Doxi einfach mitlaufen
- Türkisfarben strömt das Wasser duch die Klam
- Je schmaler die Schlucht, desto schneller und lauter rauscht das Wasser hindurch
- Große Menschen müssen hier den Kopf einziehen
- Heute ist nicht so viel Wasser in der Schlucht wie nach starken Regenfällen oder der Schneeschmelze
- Auch von oben stürzt an vielen Stellen Wasser in die Klamm
- Die Felswände sind an vielen Stellen bemoost
- Blick aus einem Fenster im Tunnel auf die Klamm
- Oben quert an einer Stelle eine Brücke die Klamm
- An einigen Stellen liegen große Felsbrocken im Flussbett
- Die heilige Barbara, Schutzpatronin der Bergleute
- In den Tunnelpassagen ist es teilweise richtig dunkel
- Richtung Eingang der Klamm weitet sich die Schlucht
- Die Partnach am Eingang zur Klamm















