
Innenhof des Klosters mit dem Westwerk der Abteikirche
Bei unserer Wanderung rund um Kerkrade besuchen wir auch die ehemalige Abtei Rolduc, den größten erhaltenen Klosterkomplex der Niederlande. Er steht oberhalb des Wurmtals, unmittelbar an der deutsch-niederländischen Grenze zwischen Kerkrade und Herzogenrath.
Der Name Rolduc leitet sich aus der französischen Bezeichnung für Herzogenrath („Rode-le-Duc“) ab. Der deutsche Name des Klosters ist Klosterrath.
1136 erhielt Rolduc die weltliche Schirmherrschaft der Herzöge von Limburg. In den darauffolgenden Jahrhunderten wurden einige der Herzöge wurden in der Krypta der Abteikirche beigesetzt.
Bereits mit dem Bau des Klosters wurde zu dessen Schutz wenige hundert Meter östlich in Herzogenrath die Burg Rode errichtet. Seit dem Wiener Kongress im Jahr 1815 liegen Kloster und Burg in zwei verschiedenen Ländern. Dazwischen verläuft die Grenze zwischen Deutschland (seinerzeit Preußen) und den Niederlanden.
Heute wird der größte Teil des Komplexes als Hotel und Kongresszentrum genutzt. Ein kleinerer Teil dient immer noch als katholisches Priesterseminar („Groot-Seminarie“) des Bistums Roermond. Eine wirklich beeindruckende Anlage.
- Klostergarten mit Tieren neben der Anlage
- Heiligenfigur am Eingangsportal
- Die Abtwohnung mit dem sogenannten Wasserturm
- Frontseite der Klosterkirche
- Krypta, in der einige der limburgischen Herzöge beigesetzt sind (Foto: Exorsist | http://commons.wikimedia.org | Lizenz: CC BY-SA 3.0 DE)
- Chor der Abteikirche
- Figur von Jean Derix, dem langjährigen Portiers des Klosters im 20. Jahrhundert
- Skulptur im Innenhof der Anlage
- Panoramabild mit Blick Richtung Deutschland. Rechts das Kloster.










