
Der Bentheimer Forst
Ich bin mit Doxi unterwegs auf einer Tagestour durch die Grafschaft Bentheim am Südwestrand von Niedersachsen, rund 150 Kilometer von unserem Zuhause entfernt. Damit es für Doxi nicht langweilig wird, beginnen wir unseren Ausflug mit einer Wanderung durch den Bentheimer Forst.
Die zahlreichen uralten Eichen in diesem Wald spenden im Spätsommer und Herbst viel Futter für das Nutzvieh. Doch an diesem späten Vormittag ist von den Rindern und Schafen nicht viel zu sehen.
Der große Wald diente früher als Jagdforst für die Grafen von Bentheim und Steinfurt und wird noch heute für diese Zwecke genutzt. Abseits der großen Hauptachsen sind deshalb viele Wege als „Wildschutzgebiet“ für Wanderer gesperrt.
Tatsächlich höre ich in der Ferne bereits einen Hirsch röhren. Und Greifvögel sind hier auch jede Menge unterwegs.
Von der großen Bedeutung des Waldes bis in die Neuzeit zeugt auch der „Höltingstuhl“, früher ein Ort der Waldgerichtsbarkeit für alle Streitigkeiten rund um die Jagd und den Holzeinschlag. In der Nähe des heutigen Waldrandes stoßen wir auf dieses Monument, das in seiner heutigen Form in der Zeit des Barocks von den Grafen errichtet wurde.
- Wanderkarte unserer Tour
- Infotafel zur Nutzung des Waldes für das Nutzvieh
- Halboffene Flächen mit vielen Eichen
- Schöne Alle im Wald
- Markierungsstein der gräflichen Besitzer
- Der Höltingstuhl, ein Ort der Waldgerichtsbarkeit
- Nein, hier wird kein Öl gefördert, sondern die heiße mineralhaltige Sole für die Bad Bentheimer Therme








