
Die junge, kristallklare Inde im Wald zwichen Schmithof und Raeren
Wow, ist das schön hier! Wir sind am Nordrand der Eifel zwischen Schmithof (Aachen) auf deutscher Seite und Raeren auf belgischer Seite unterwegs. Entlang schmaler, naturbelassener Pfade folgen wir dem Lauf der Inde, die sich malerisch durch den Münsterwald schlängelt.
Die Inde ist ein 54 km langer, linker Nebenfluss der Rur. Sie entspringt im Naturpark Hohes Venn-Eifel im Gebiet der belgischen Gemeinde Raeren und fließt über Kornelimünster, Eschweiler und Inden bis zu ihrer Mündung in die Rur bei Jülich. Nach der langen Trockenzeit in diesem Sommer führt der hier noch junge Fluss zurzeit nur wenig Wasser. Und das ist gut so, denn wir müssen mehrmals die Seiten wechseln, ohne dass Brücken vorhanden wären.
Unbemerkt passieren wir im Wald die Grenze zu Belgien. Nun sind wir im Staatsforst Oberweser unterwegs. Wir verlassen die Inde und laufen weiter auf schmalen Pfaden Richtung Raeren.
Irgendwann erreichen wir die ehemalige Strecke der Vennbahn zwischen Aachen und Raeren, die heute als Radweg ausgebaut ist. Zum ersten Mal verlassen wir den Schatten des Waldes und sogleich wird uns richtig warm. Ich beschließe deshalb, den geplanten Schlenker hinunter nach Raeren auszulassen und weiter dem Radweg der Vennbahn zu folgen. Das verspricht mehr Schatten.
Bald erreichen wir wieder den Wald und weil es an der Inde so schön war, steuern wir wieder auf den Fluss zu. Diesmal laufen wir auf der gegenüberliegenden Flussseite zurück in Richtung unseres Startpunkts bei Schmithof.
Bevor wir die Inde verlassen, machen wir noch eine kleine Pause am Fluss. Doxi macht es sich auf einer Kiesbank gemütlich und ich halte meine nackten Beine ein wenig in den kühlen Fluss. So kann man es aushalten,
Nach dreieinhalb Stunden erreichen wir schließlich wieder unseren Startpunkt. Statt der geplanten 18 km sind es nur 14 km geworden, aber die waren wirklich wunderschön. Hier müssen wir auf jeden Fall wieder hinkommen. Ich bin gespannt, wie der Fluss wirkt, wenn es nicht mehr ganz so trocken ist.
- Wanderkarte unserer Tour
- Infotafel zum Wassersystem der Inde
- Beschaulich fließt die Inde durch den Wald
- Einige der wenigen Stellen, an der ein Steg den Fluß kreuzt
- Das Wasser ist kristallklar
- Natürlicher Damm aus Wurzelwerk
- Doxi hat etwas gehört – es ist ein Reh
- Hier möchte man gerne verweilen
- Die letzten Blüher sind am Start
- Auch abseits der Inde sind wir auf naturbelassenen Pfaden unterwegs
- Doxi auf dem Radweg der Vennbahn
- Flieder an der Vennbahn
- Blick hinunter ins Zentrum von Raeren
- Der alte Bahnhof von Raeren an der Vennbahn
- Wir überqueren die Grenze zurück nach Deutschland
- Doxi macht es sich auf einer Kiesbank bequem
- Panoramabild von der Inde

















