
Blick vom rekonstruierten Wachturm („Chartaque“) über die Landschaft
Am Morgen folgen wir der Tour 25 aus dem Rother-Wanderführer „Kraichgau“ von Eppingen nach Mühlbach und zurück.
Auf der 17 km langen Wanderung begegnen uns zahlreiche Zeugnisse der „Eppinger Linien“, einem 86 km langen Verteidigungswall zwischen Odenwald und Schwarzwald, der die Region um Heilbronn ab 1695 vor Einfällen französischer Truppen schützen sollte.
Das Bollwerk bestand aus einem etwa 40 Meter breiten Verhack, einem Verhau aus Ästen und Baumstämmen. Dem folgte ein etwa 2,5 Meter tiefer Graben folgte. Der Bodenaushub des Grabens wurde zu einem dahinterliegenden Wall aufgeschüttet.
Gesichert wurden das Wall-Graben-System der Eppinger Linien durch Wachtürme, sogenannten „Chartaques“. Das war jeweils ein turmartig aufgebautes Blockhaus mit einer Grundfläche von 6 × 6m und einer Höhe von etwa 12 Metern.
Ein rekonstruierter Chartaque steht heute am Verlauf der alten Eppinger Linie im Hartwald östlich von Eppingen. Sind wir natürlich gleich rauf gestiefelt. Doxi vorneweg …
- Wanderkarte unserer Tour
- Neo-klassizistische Front eines Wasserspeichers im Wald
- Am Mühlbacher Badesee
- Infotafel zum Verlauf der Eppinger Linien
- Infotafel zum Aufbau der Schutzbefestigungen
- Rekonstruierter hölzerner Wachturm („Chartaque“)
- Doxi läuft die Treppen voraus
- Holzskulptur eines Wachmanns am Chartaque
- Kunstwerk im Wald als Symbol für die Trennung von Arm (einfache hölzerne Tischbeine, links) und Reich (aufwändig gearbeitete metallene Tischbeine, rechts)
- Nach dem Regen strahlt der Wald in sattem Grün
- Kirche auf dem Otilienberg
- Auf den Waldwegen sind heute viele Schnecken unterwegs












