
Hier wurde er gefunden, der Neandertaler
Nach einer langen und anhaltenden Hitzeperiode ist heute der erste Tag mit erträglichen Temperaturen. Den wollen wir für eine entspannte Wanderung rund 35 km von unserem zu Hause entfernt nutzen. Auf dem Wanderweg A1 geht es durch das schöne Neandertal zwischen Mettmann und Erkrath-Hochdahl.
Zwei urtümliche Wisente weiden direkt am Zaun. Ich versuche mich ihnen langsam zu nähern, doch der Bulle gibt mir unmissverständlich zu verstehen, dass Zweibeiner hier unerwünscht sind. Ist ja gut, Brauner.
Wir steigen wieder hinab in das Tal der Düssel und treffen kurz vor dem Neandertal-Museum auf die markierte Stelle, an dem der erste Urmensch im Jahre 1856 gefunden wurde. Nach der Fundstelle wurde die Gattung als Neandertaler bekannt.
Hinter dem futuristischen Museumsgebäude laufen wir in das Tal des Mettmanner Baches und folgen diesem durch schattigen Buchenwald über mehrere Kilometer in östlicher Richtung. Am Ortsrand von Mettmann drehen wir nach Süden ab und laufen durch Feldflächen auf die waldlose Hochebene bei Diepensiepen. Gut, dass der Himmel heute teilweise bewölkt ist, denn sobald sich die Sonne zeigt, wird es gleich wieder richtig warm.
Dahinter geht es wieder hinab in das Tal der Düssel, der wir bis zu unserem Startpunkt folgen. Nach knapp drei Stunden und 13 Wanderkilometern erreichen wir wieder unser Auto. Und wir sind ausnahmsweise einmal gar nicht so verschwitzt. Super!
- Wanderkarte unserer Tour
- Die alte Winkeslmühle an der Düssel
- Infotafel am Wildgehege
- Wisente sind wirklich Wildtiere. Und das zeigen sie auch.
- Eine Herde von Auerochsen
- Hübsche Blumen am Rand des Wildgeeheges
- Wir überqueren die Düssel kurz vor der Fundstelle des Neandertalers
- Infotafel am Wanderparkplaz im Neandertal
- Großer Hof am Mettmanner Bach
- Hübsche Graffitis unter der Straßenbrücke auf der die B7 das Neandertal kreuzt
- Ich sehe dich!
- Das Neandertal-Museum am Ausgang des Neandertals. Unterhalb trifft der Mettmanner Bach auf die Düssel.












