
Heute begeht die Stadt Kaarst ihren alljährlichen „Drei-Besen-Tag“. Die Bürger in den fünf Ortsteilen sind eingeladen, Müll im öffentlichen Raum aufzulesen. Die Stadt spendiert Handschuhe und Müllsäcke und sammelt die Fundsachen hinterher ein.
Viele, die ich in meiner Yogalehrer-Ausbildung kennengelernt habe, führen beim Wandern und Spazierengehen deshalb regelmäßig und ganz selbstverständlich einen Beutel zum Einsammeln fremden Mülls mit.
Heike begleitet mich, während ich eine Fläche an der Bahn in Richtung der Mühle durchkämme. Und wir sind beide völlig überrascht, auf welche Müllmengen wir stoßen.
Offensichtlich haben dort schon einmal Obdachlose Unterschlupf gesucht (Flaschen, Feuerzeuge, Friedhofslichter, ein vergammeltes Zelt, Sperrmüll).
Und es müssen dort auch schon Pflanzen gezüchtet worden sein, ich vermute Hanf (Plastikblumentöpfe, Tüten mit Blumenerde, Düngeflaschen). Binnen einer Stunde habe ich mehr zusammen, als in einen großen Müllsack passt. Wahnsinn!
- Treffpunkt der Müllsammler an der Pampusschule
- Wie rücksichtlos manche Leute ihren Kram einfach wegschmeißen


