
Am Otto-Maigler-See: Wo sind nur all die Farben geblieben?
Kürzlich habe ich im Radio gehört, der Januar sei der schlimmste Monat des Jahres. Vielleicht sollte man den Februar da mit einbeziehen. Denn heute ist der graueste Tag, den ich in diesem Winter bislang erlebt habe.
Ich bin mit Doxi am Otto-Maigler-See bei Hürth unterwegs, südwestlich von Köln. Über der Landschaft liegt eine unglaublich dunstige, bleischwere Luft, die weder Sonnenstrahlen noch GPS-Signale durchlassen will. Mein Wandernavi bekommt überhaupt keine Ortung, das habe ich noch nie erlebt.
Im Sommer ist rund um den See und das beliebte Strandbad die Hölle los. Aber heute begegnen uns auf der rund 6 Kilometer langen Seerunde nur die ganz hart gesottenen Hundespaziergänger. Sonst ist überhaupt niemand unterwegs. Und das kann man bei diesem Wetter wirklich gut verstehen. Das weckt Sehnsucht nach dem Frühling.
- Ein beliebtes Wasser- und Freizeitrevier im Westen von Köln: Der Otto-Maigler-See
- Blickk über den See
- Nur das abgestorbene Schilfgras bringt etwas Farbe ins Bild
- Doxi stürzt sich in eine der letzten verbliebenen Schneeflächen
- Begegnung mit einem fauchenden Schwan





