
Zugang zur Vorburg
Heute besuche ich mit Doxi die hübsche Altstadt von Stolberg, westlich von Aachen. Der Ortsname geht auf die Burg Stolberg zurück, die den ursprünglichen Ortskern bildete und noch heute das Wahrzeichen der Stadt ist.
Seit 2012 trägt Stolberg offiziell den Beinamen „Kupferstadt“ als Verweis auf die lange Tradition seiner metallverarbeitenden Industrie. Durch sie erlebte die Stadt im 19. Jahrhundert einen wirtschaftlichen Aufschwung.
Das Stadtbild dominieren historische Bruchsteinhäuser aus Dolomitkalk, deren Fenster- und Türeinfassungen, Eckquader und schmückende Elemente aus Blaustein gefertigt wurden.
Die eigentliche Burg erhebt sich auf einem steilen Kalkfelsen inmitten der Altstadt. Sie stammt aus dem 15. Jahrhundert, ein Vorgängerbau entstand im 12. Jahrhundert.
In ihrer heutigen Form präsentiert sich die im späten Mittelalter zerstörte Burg, nachdem sie durch den Stolberger Metall-Fabrikanten Moritz Kraus seit 1888 im historistischen Stil wieder aufgebaut und erweitert wurde.
Heute dient die Burg Stolberg als Standesamt, als Austragungsort für kulturelle Veranstaltungen und als Unterkunft verschiedener Vereine. Im Keller befindet sich ein gastronomischer Betrieb und ein Heimat- und Handwerksmuseum in der Torburg. Eine richtige kleine Perle, die Burg und die Altstadt, finde ich.
- Der Vichtbauch fließt durch die Altstadt und mündet wenig später in die Inde
- Schmucke Häuser am Rande der Altstadt im klassizistischen Stil
- Die älteste Brück der Stadt
- Skulpturenbrunnen auf dem Alter Markt
- Schmale Altstadtgässchen am Vichtbach
- Die Burg überragt die Altstadt
- Aufstieg zur Burg vorbei an der Kirche St. Lucia
- Blick über die Vorburg mit der Kirche St. Lucia
- Rechts die Finkenbergkirche
- Ihre mächtige Mauern gaben der Burg ihren ursprünglichen Namen „Stalburg“ (mittelhochdeutsch für fest, standhaft)
- Blick hinauf zum Bergfried
- Panoramabild der Burg













