
Schwestern, 1953
Vorsicht, diese Ausstellung sollte man nicht an Wochenenden besuchen. Sonst findet man sich am Einlass zum Düsseldorfer Kunstpalast schnell in einer 50 Meter langen Schlange wieder.
Ich war an einem Wochentag kurz vor Mittag dort, und da war die Schlange nicht so lang, die Ausstellungsräume aber dennoch mehr als gut gefüllt.
Einige der ausgestellten Werke habe ich in verschiedenen Museen von Flensburg bis München schon gesehen, doch viele Arbeiten stammen aus Privatsammlungen und bleiben der Öffentlichkeit sonst eher verborgen.
Die Schau gibt einen Überblick über das gesamte Œuvre Richters von den frühen 1960er Jahren bis in die jüngste Gegenwart. Sie lenkt den Blick auf das Rheinland als ideales Umfeld, in dem sich das Werk von Gerhard Richter seit seiner Übersiedlung aus Dresden im Jahr 1961 entfalten konnte. Hier traf er auf Gleichgesinnte wie Sigmar Polke und Konrad Lueg, auf Vorbilder und Reizfiguren wie Joseph Beuys und Sammler, die sein Werk begierig aufnahmen.
- Helen (25), 1964
- Kuh (15), 1964
- Schärzler (17), 1964
- Studentin, 1967
- Seestück (grau, bewölkt) (241-2), 1969
- Stadtbild (224-8), 1968
- Weinernte (195), 1968
- Wolkenstudie (abstrakt) (278), 1970
- Ausschnitt (Makart) (288), 1971
- Alpen (256), 1970
- 1024 Farben (358-2), 1974
- Wolkenstudie (abstrakt) (278), 1970
- Wolke (411), 1976
- Abstraktes Bild (430), 1978
- Abstraktes Bild (445-1), 1979
- Abstraktes Bild (457-3), 1980
- Pfad (543-2), 1983
- Abstraktes Bild (654-5), 1988
- Abstraktes Bild (451), 1983
- I.S.A (555), 1984
- A B, Courbet (615), 1986
- Geseke, 1987
- Abstraktes Bild (836-5), 1996
- Moritz (863-3), 2001
- Abstraktes Bild (898-3), 2006
- Abstrakte Bilder (950-1/2), 2017
- Richter-Bilderwand



























