
Das Verdun-Museum
Die acht Monate währende Schlacht von Verdun mit annähernd 250 tausend Toten auf wenigen Quadratkilometern steht symbolisch für den Irrsinn des Ersten Weltkriegs und aller Kriege.
Dort sind noch die Laufwege der Soldaten von 1916 als Gräben sichtbar sind und viele zerstörte Befestigungswerke im Berg. Außerdem jede Menge Granattrichter.
Heute ist hier wieder dichter Wald, genau wie vor der Schlacht im Jahre 1916. Doch im Verlauf der Kämpfe wurden alle Bäume durch Artilleriegeschosse zerfetzt, bis kilometerweit nur noch blanke, mit Blut getränkte Erde übrig war.
Das Museum zeigt sehr deutlich den Verlauf der Schlacht, die Ausrüstung der Soldaten und das Grauen der Kämpfe auf. Alle Text- und Audiobeiträge sind in Französisch, Englisch und Deutsch verfügbar.
Ich finde das alles sehr interessant, aber es bedrückt mich auch. Mehrmals ertappe ich mich, wie ich die Hände falten und für die Verstorbenen beten möchte. Was für ein Grauen.
- Granattrichter im Wald
- MG-Sstation der französischen Verteidiger
- Tief eingegraben: Gefechtsstellungen im Wald
- Bunkerreste im Wald
- Denkmal für die Gefallenen
- Denkmal für Andre Magoinot, dem Architekten der Maginot-Linie
- Uniform eines französischen Infateristen
- Artilleriegeschütz
- Gulaschkanone
- Französische Pistole
- Diaroama mit Videoeinblendungen vom Kampfgeschehen
- Tornister eines französischen Soldaten
- Bajonette und Messer der verschiedenen Kriegsparteien
- Funkerausrüstung
- Handgranaten der verschiedenen Kriegsparteien
- Orden der verschiedenen Kriegsparteien
- Symbol für einen sterbenden Infanteristen
- Modell des Beinhaus von Douaument
- Schlachtszene auf dem Diorama



















